Garten- und Wegeprojekt am 28.08.2026 eingeweiht
Was lange währt wird endlich gut!
Das Gartenprojekt wurde nach langjähriger Planung am 28.8.2026 feierlich eingeweiht, ist aber noch lange nicht abgeschlossen…
Mit vielen guten Ideen der Bewohner und Mitarbeiter fing alles an. Das bis dahin weitgehend ungenutzte Rasenstück hinter der Wohnstätte sollte zur Nutzung attraktiv gestaltet werden.
Ein besonderer Bewohnerwunsch war ein befestigter Weg, der auch mit Rollstuhl, Fahrrädern und Kettcars befahren werden kann.
In diesem Jahr wurde es konkret: Dank großzügiger Spenden konnte der Weg im Frühjahr ausgehoben, ein Unterbau erstellt und gepflastert werden.
Im Sommer haben wir dann den Garten neu gestaltet. Neben Hochbeeten und einer Fläche für eine Insektenwiese kamen ein Außenkicker – stabiler Beton! hinzu. Unter Schatten spendenden Platanen kann nun der Ball rollen. Auf der Wiese stehen große Holzliegen und ein Matschtisch zur Verfügung. Für laue Sommerabende und vielleicht ein bisschen Gitarrenmusik steht eine Feuerschale bereit.
Schon die Gestaltung des Gartens lockte unsere Bewohner/innen ins Freie und es wurde fleißig mit angepackt.
Die neue Außenanlage wird jetzt täglich sehr gerne von den Bewohner/innen genutzt und bietet viel Gelegenheit zur Bewegung und Entspannung.
Wir danken allen Spendern, Planern und tatkräftig anpackenden Helfern herzlichst!






Lea Wergen ist neue Geschäftsbereichsleitung Erwachsene
Mein Name ist Lea Wergen, seit dem 01.02.2026 bin ich Teil der Lebenshilfe im Rhein-Erft-Kreis e.V. . Ich habe am 01.07.2026 die Nachfolge von Gabi Baxpehler übernommen.
Als Geschäftsbereichsleiterin für den Erwachsenenbereich vertrete ich die Bereiche Wohnstätte, Betreutes Wohnen, Beratungsstellen KoKoBe und EUTB sowie den Freizeitbereich mit dem Club ´80 – Aktive Freizeit.
Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgaben und die damit verbundenen Herausforderungen. Die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen und den gemeinsamen Austausch mit den Menschen, die wir begleiten und unterstützen, sind mir wichtig.
Die Eingliederungshilfe leistet einen wichtigen Beitrag dazu, Menschen mit Unterstützungsbedarf eine möglichst selbst bestimmte und gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Mir ist es daher wichtig, bestehende Strukturen gut kennenzulernen, Bewährtes verlässlich fortzuführen und gemeinsam mit dem Team die Angebote bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.
Dabei lege ich großen Wert auf eine offene, verlässliche und wertschätzende Zusammenarbeit. Ich freue mich auf die kommende Zeit und darauf, die Arbeit der Lebenshilfe im Rhein-Erft-Kreis e.V. aktiv mitzugestalten.
Wechsel in der Geschäftsbereichsleitung Lebenshilfe – Vielen Dank Gabi Baxpehler
Elsdorf: Nach 30 Jahren bei der Lebenshilfe im Rhein-Erft-Kreis e.V. tritt Gabi Baxpehler in den verdienten Ruhestand. Als Leiterin der Wohnstätte der Lebenshilfe im Dezember 1996 hauptamtlich gestartet hat sie den Aufgabenbereich der „Erwachsenen“ stetig ausgebaut und erweitert. Seit 2020 hatte sie gemeinsam mit Sebastian Stöcker (Bereich Kindertagesstätten) die Geschäftsbereichsleitung inne. Schon 1982 hat Gabi (damals noch Gabi Gentz) als Ehrenamtliche beim Club 80 – Aktive Freizeit – begonnen. Seit 1987 leitet sie diesen Aufgabenbereich. So sind es fast 45 Jahre enge Verbundenheit mit der Lebenshilfe. Wir hoffen, dass sie der Lebenshilfe für den Freizeitbereich noch lange aktiv erhalten bleibt.
Den Aufgabenbereich der Geschäftsbereichsleitung hat zum 01.07.2026 Lea Wergen übernommen. Frau Wergen wird mit Sebastian Stöcker die Geschicke der Lebenshilfe im Rhein-Erft-Kreis e.V. leiten und lenken.
Wir danken Gabi Baxpehler für ihr langjähriges Engagement und Verbundenheit und wünschen gleichzeitig Lea Wergen einen guten Start und Erfolg bei der Lebenshilfe.

von links: Sebastian Stöcker – GBL Kindertagesstätten, Lea Wergen GBL Erwachsene, Gabi Baxpehler, Horst Baxpehler Vorstandsvorsitzende
Zum Abschied von Gabi Baxpehler wurde ein schönes Fest mit Bewohnern, Beschäftigten, ehemaligen und Betreuern gefeiert. Mit einem selbst gemalten Bild von der Wohnstätte bekam sie eine wunderschöne Erinnerung geschenkt.

Unsere Stellenangebote für DICH
Finde Deine Zukunft bei uns:
Lebenshilfe
Weil DU einzigartig bist
In unserer Wohnstätte:
-
Hauswirtschaftsleitung (m/w/d)
-
Nicht-Fachkraft im Tagdienst (m/w/d)
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Pflegefachkraft im Nachtdienst (m/w/d)
Für unsere Kitas:
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kommissarische Kitaleitung (m/w/d) für die Kita Hürther Ströpp
Unterstützung für den Club 80 – Aktive Freizeit:
Ausbildungsstellen
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Berufspraktikum für das Anerkennungsjahr zum:zur Erzieher:in in der Kita Hürther Ströpp
Initiativebewerbungen sind immer gerne gesehen

Unterschreiben Sie jetzt: Teilhabe ist Menschenrecht, Lebenshilfe mit bundesweiter Kampagne gegen Kürzungen bei der Eingliederungshilfe
Elsdorf 20.04.2026: Von allen Seiten wird es enger für die Menschen mit Unterstützungsbedarf!
Unterstützen Sie die Rechte der Menschen mit Unterstützungsbedarf und unterzeichnen die Petition: Petitionen: Petition 195716 !
Eine Version in leichter Sprache steht zur Verfügung: Petition in Leichter Sprache
Nur mit der Hilfe Vieler kann es gelingen den Raubbau an den Unterstützungen zu beenden.
Horst Baxpehler
Vorstandsvorsitzender Lebenshilfe im Rhein-Erft-Kreis e.V.
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Hürth, 23. Februar 2026. Die Kommunen klagen immer lauter über leere Kassen – und fast täglich kommen neue, unzumutbare Sparvorschläge. Seit sogar Kanzler Merz die Kosten der Eingliederungshilfe kritisiert hat, wächst die Angst bei Menschen mit Behinderung und ihren Familien. Sie befürchten, dass wichtige Leistungen der Eingliederungshilfe schon bald gekürzt werden könnten. Die Lebenshilfe startet deshalb heute ihre bundesweite Kampagne „Teilhabe ist Menschenrecht“. Damit will die Lebenshilfe der Öffentlichkeit zeigen, wie wichtig die Eingliederungshilfe für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Unterstützungsbedarf ist.
Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Bundesministerin a.D., erklärt: „Bereits im Grundgesetz steht: Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. Daher sagen wir: Finger weg von der Eingliederungshilfe! Sie ist die Grundlage für gesellschaftliche Teilhabe und darf nicht angetastet werden. Wer denkt, Menschen mit Unterstützungsbedarf machen sich ein schönes Leben auf Kosten des Staates, irrt gewaltig. Eingliederungshilfe ist kein Luxus! Die Kostensteigerungen sind vielmehr auf die hohen Inflationsraten vergangener Jahre sowie die Tariflohnentwicklung zurückzuführen. Außerdem nehmen die Fallzahlen in der Eingliederungshilfe zu. Das ist eine Folge des medizinischen Fortschritts, der die Lebenserwartung auch von Menschen mit Behinderung erhöht.“
Philipp Peters, Sprecher der Lebenshilfe NRW, sagt: „In Nordrhein-Westfalen erleben Menschen mit Unterstützungsbedarf seit geraumer Zeit die Debatte über steigende Kosten hautnah. Diese Debatte beeinflusst auch die Landesrahmenverhandlungen, was Ängste und Unsicherheit bei den Betroffenen und fehlende Planungs- und Finanzierungssicherheit bei den Leistungserbringern auslöst. Auch bei Tarifverhandlungen wird immer wieder betont, dass die Kommunen leere Kassen haben. Wir sehen mit großer Sorge, dass die Rechte von Menschen nur noch unter Kostenfragen betrachtet werden.
Stattdessen muss dafür Sorge getragen werden, dass Recht und Gesetze endlich umgesetzt werden.
Einsparpotenzial sieht die Lebenshilfe allenfalls im Abbau von Bürokratie. Beispielsweise indem die Überprüfungsintervalle für den Bedarf an Eingliederungshilfe verlängert werden und die Leistungsdokumentation vereinfacht wird.
Morgen wird das Bundesministeriums für Arbeit und Soziales erstmals auch die Verbände an dem seit September 2025 laufenden Dialogprozess zur Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe zwischen Bund, Ländern und Kommunen beteiligen. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe wird sich auch dort aktiv gegen Leistungskürzungen, die die Teilhabe von Menschen mit Behinderung beeinträchtigen würden, zu Wort melden.
Die Lebenshilfe ruft dazu auf, die Inhalte ihrer Kampagne #TeilhabeIstMenschenrecht in den Sozialen Medien zu teilen. Auf www.lebenshilfe.de/teilhabe-ist-menschenrecht gibt es weitere Informationen (auch in Leichter Sprache) und vielfältiges Kampagnen-Material.
Lebenshilfe warnt vor Einschnitten bei der Eingliederungshilfe nach Bericht der Sozialstaatskommission
Nicht auf Kosten von Menschen mit Behinderung!
Ergänzendes Zitat vom Landesvorsitzenden NRW Prof. Dr. Gerd Ascheid
Hürth, 30. Januar 2026: Die Sozialstaatskommission empfiehlt dem Bundessozialministerium, sich bei der Eingliederungshilfe auf zeitnahe Kostensenkungen zu fokussieren, etwa durch Änderungen im Vertragsrecht zum Umgang mit Tarifsteigerungen.
Hierzu erklärt Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Bundesministerin a.D.:
„Der Sozialstaat darf nicht auf Kosten von Menschen mit Behinderung reformiert werden. Nicht die Gehälter des Betreuungspersonals, sondern Bürokratieabbau und Vereinfachung der Verwaltungsverfahren sind aus unserer Sicht entscheidend für Kostenbegrenzungen. Denn gerade immer umfangreichere Verwaltungsverfahren machen die Eingliederungshilfe teurer, ohne dass etwas bei Menschen mit Unterstützungsbedarf ankommt. Zum Beispiel müssen trotz gleichbleibender Bedarfe jährlich neue Anträge gestellt werden, deren Umsetzung dazu noch kleinteilig kontrolliert wird.“
Ergänzend sagt Bärbel Brüning, Landesgeschäftsführerin Lebenshilfe NRW:
„Die neuerlichen Ausgrenzungsversuche sind ernsthaft besorgniserregend. Menschen mit Beeinträchtigungen haben dieselben Rechte wie alle anderen auch. Teilhabe an Bildung, Kultur, angemessenes Wohnen, einfach am gesellschaftlichen Leben wie alle anderen auch, das ist machbar und bezahlbar. Dass Menschen mit Beeinträchtigungen für manches Assistenz brauchen, gibt niemandem das Recht, sie auszugrenzen. Menschen sind kein Sparmodell! Die Träger brauchen auskömmliche Finanzierung, die Menschen Assistenz. Das einzige, an dem sich sparen lässt sind Bürokratie und Verwaltungskosten. Teilhabe ist Menschenrecht.“
Die Lebenshilfe fordert die Bundesregierung auf, bei ihrem Grundsatz „Keine Kürzung in der Eingliederungshilfe“ zu bleiben und nicht durch die Hintertür, die individuelle Teilhabe, zum Beispiel durch Pauschalen oder Poolen, zu begrenzen.
Geistige Behinderung war gestern – Menschen mit Unterstützungsbedarf ist heute!
Berlin: In einer bundesweiten Befragung haben rund 1.300 Teilnehmende deutlich gemacht, dass sie sich eine respektvollere und passendere Bezeichnung wünschen als „Menschen mit geistiger Behinderung“. Auf dieser Grundlage hat die Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung Lebenshilfe vergangenen Monat beschlossen, künftig den Begriff „Menschen mit Unterstützungsbedarf“ zu verwenden – und bei Bedarf präzisiert „mit Unterstützungsbedarf und kognitiver Beeinträchtigung“. Die neue Formulierung rückt die Perspektive der Menschen selbst in den Mittelpunkt und stärkt ihre Selbstbestimmung. Wir vom Lebenshilfe-Verlag werden die neue Begrifflichkeit nach einer Übergangszeit ab dem zweiten Halbjahr 2026 verwenden. Alle Hintergründe und Stimmen zur neuen Bezeichnung finden Sie auf unserer Infoseite.
Am 25. November wurde weltweit an den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen erinnert – ein Anlass, der verdeutlicht, wie wichtig wirksame Schutzkonzepte für alle Menschen sind, die besonders vulnerabel sind. Gewaltprävention wird besser und nachhaltiger, wenn Menschen aktiv beteiligt werden und Schutzkonzepte gemeinsam entwickelt werden. Genau hier setzt unsere neue Publikation Nur gemeinsam – Gewaltschutz weit(er) gedacht an: Sie zeigt praxisnah, wie Einrichtungen partizipative, alltagstaugliche Schutzkonzepte aufbauen können, die die Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Menschen mit Unterstützungsbedarf ernst nehmen. Eine wichtige Ressource gerade jetzt, wo Gewaltschutz mehr Aufmerksamkeit denn je braucht. Bei Buchung eines inForm-Gewaltschutzseminars ist das neue Handbuch als Seminarunterlage enthalten.
Unseren Bestseller Recht auf Teilhabe – den Wegweiser zu allen wichtigen sozialen Leistungen für Menschen mit Unterstützungsbedarf – gibt es ab sofort zum halben Preis.
Wer noch ein sinnvolles Geschenk zu Weihnachten sucht, dem empfehlen wir folgende Titel aus unserem Programm:
– Pictogenda: Der Terminplaner, der ohne Worte auskommt
– Tigerbande: Alltagsgeschichten in einfacher Sprache
– Donald Duck in Leichter Sprache: Ein Comic für alle
Wir wünschen Ihnen eine lichtvolle Adventszeit, erholsame Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr.
Karneval in Pulheim mit „Hand in Hand e.V.“ am 01. Februar 2026
Liebe Mitglieder und Interessenten, unser Kooperationspartner, der Verein „Hand in Hand“ bietet an:
am Sonntag, den 01. Februar 2026 findet von 14 bis 17 Uhr unsere 30. Karnevalssitzung für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung statt. Einlass ist ab 13 Uhr.
Wir laden Sie herzlich ein, gemeinsam mit uns einen fröhlichen und bunten Nachmittag zu erleben – mit Musik, Tanz und vielen schönen Begegnungen.
Eintritt:
Für Menschen mit Beeinträchtigung und ihre Begleitpersonen ist der Eintritt wieder kostenfrei.
Alle anderen Gäste sind ebenso herzlich willkommen – wir freuen uns über eine freiwillige Spende, um diese besondere Veranstaltung weiterhin möglich zu machen.
Ihre Karten können Sie noch bis zum 19.12.2025 ganz einfach per E-Mail reservieren unter: dhh@hih-pulheim.info – im Anschluss erhalten Sie eine Bestätigungs-E-Mail!
Wir freuen uns sehr auf Ihre Bestellungen und darauf, mit Ihnen gemeinsam zu feiern, zu schunkeln und den Karneval Hand in Hand zu genießen!
Auch bei Fragen stehen wir Ihnen natürlich gerne zur Verfügung.
Die Nachricht dürfen Sie gerne an weitere potenzielle Interessentinnen und Interessenten weiterleiten. Wir hoffen, dass wir alle erreichen konnten, und bitten um Entschuldigung, falls dies aufgrund einer falschen E-Mail-Adresse oder veränderter Zuständigkeiten nicht gelungen ist.
Sie sind selbstverständlich trotzdem alle von Herzen eingeladen!
Herzliche Grüße
Christiane Jaenichen
Hand in Hand e.V.
Von-Bodelschwingh-Str. 25
50259 Pulheim

Teilhabe statt Kürzung – Wir fordern Schutz der Rechte von Menschen mit Behinderung
Hürth – Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember 2025 warnt die Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen vor den Folgen der aktuellen Reformdebatten im Sozialstaat und der Sanierung kommunaler Haushalte für die Teilhaberechte von Menschen mit Unterstützungsbedarf. Die Lebenshilfe NRW sieht mit Sorge, dass geplante Reformen und Einsparmaßnahmen auf Kosten derjenigen gehen könnten, die ohnehin noch immer nicht die notwendigen Leistungen für eine umfassende Teilhabe an der Gesellschaft erhalten.
Reformen dürfen nicht zu Rückschritten führen
Die Diskussionen um die Reform der Eingliederungshilfe, wie sie aktuell von den kommunalen Spitzenverbänden und der Politik geführt werden, bergen aus Sicht der Lebenshilfe NRW erhebliche Risiken für die Teilhaberechte von Menschen mit Unterstützungsbedarf. Die Lebenshilfe NRW befürchtet, dass die angestrebten Einsparungen und Strukturveränderungen zulasten der Betroffenen gehen und bestehende Fortschritte bei der Inklusion gefährden.
Ursachen der Kostensteigerungen werden falsch bewertet
Entgegen der öffentlichen Darstellung liegen die Kostensteigerungen im System nicht an den Leistungen für Menschen mit Unterstützungsbedarf. Vielmehr bleibt die Versorgung mit den notwendigen Unterstützungsleistungen weiterhin hinter dem tatsächlichen Bedarf zurück, insbesondere für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf fehlen Angebote. Die Menschen erhalten nach wie vor nicht die personenzentrierten Leistungen, die sie für eine umfassende gesellschaftliche Teilhabe benötigen.
Ein wesentlicher Faktor ist die angemessene Entlohnung der Beschäftigten in der Eingliederungshilfe, deren Arbeit für eine inklusive Gesellschaft unverzichtbar ist.
Die Lebenshilfe NRW fordert daher eine differenzierte Betrachtung der Ausgaben und eine Prüfung der Verwaltungsstrukturen bei den öffentlichen Trägern, statt Kürzungen bei den Leistungserbringern für Menschen mit Unterstützungsbedarf vorzunehmen.
Landesrahmenvertragsverhandlungen in NRW:
Menschen und ihre Bedürfnisse geraten aus dem Blick
In Nordrhein-Westfalen ziehen sich seit Jahren die Verhandlungen zum Landesrahmenvertrag, der viele wichtige Regelungen für die Eingliederungshilfe festlegen soll, unnötig in die Länge. Die Lebenshilfe NRW kritisiert, dass dabei die Bedürfnisse der Menschen mit Unterstützungsbedarf zunehmend aus dem Fokus geraten. Die Fortschritte bei der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) und der Eingliederungshilfe dürfen nicht durch finanzpolitische Erwägungen ausgebremst werden.
Lebenshilfe NRW fordert: Teilhaberechte sichern und weiterentwickeln!
Die Lebenshilfe NRW appelliert an die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung, die Reformen im Sozialstaat und die Sanierung kommunaler Haushalte nicht auf dem Rücken der Menschen mit Unterstützungsbedarf auszutragen. Es braucht jetzt einen klaren politischen Willen, die Teilhaberechte zu sichern und weiterzuentwickeln – und die notwendigen Mittel dafür im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention bereitzustellen. Bei keiner Umsetzung von Menschenrechten wird so oft auf die Kosten verwiesen wie bei der Teilhabe von Menschen mit Behinderung!
Frohe Weihnachten und ein gesundes Jahr 2026
Wir danken
für die vertrauensvolle Zusammenarbeit, für Ihr Engagement und Ihre Unterstützung im gemeinsamen Einsatz für Menschen mit Unterstützungsbedarf.
Das vergangene Jahr war geprägt von Herausforderungen, aber auch von positiven Entwicklungen. Gemeinsam konnten wir Teilhabe und Lebensqualität weiter stärken.
Mit Zuversicht und Verantwortung blicken wir nach vorn und freuen uns darauf, die erfolgreiche Zusammenarbeit auch im kommenden Jahr fortzusetzen und weiterzuentwickeln.
„Die Zukunft hängt davon ab, was wir heute tun.“
Mahatma Gandhi
Wir wünschen
Ihnen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest,
Zeit für Ruhe und Zuversicht sowie ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

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