Kita Hürther Ströpp

In der Inklusiven Kindertagesstätte „Hürther Ströpp“ in Hürth Alstädten/Burbach werden 57 Kinder mit und ohne Behinderung betreut. Sie kommen aus dem Stadtgebiet Hürth. Die Betreuung ist von 1-6 Jahren möglich. Kinder mit besonderem Förderbedarf werden ab einem Alter von zwei Jahren betreut.

Es gibt insgesamt vier Gruppen, davon eine

U3 Gruppe für 12 Kinder
Tagesstättengruppe für 22 Kinder
Inklusionsgruppe für 15 Kinder
Heilpädagogische Gruppe für 8 Kinder.

Welche Gruppe ein Kind besucht, wird bei der Aufnahme gemeinsam mit den Eltern entschieden.

Die Kita hat zwei Stockwerke und ist durch einen Aufzug barrierefrei. Jeder Gruppenraum hat zwei Nebenräume, die für Bewegung, Rollenspiele, Bauen, Werken und vielfältige Anregungen genutzt werden können. In der U3-Gruppe wird ein Nebenraum als Ruheraum genutzt.

Jede Gruppe hat auch einen Waschraum mit zwei Toiletten und je nach Gruppenform einen Wickelbereich.

Zwei große Mehrzweckräume werden für Bewegung, Turnangebote und für die Physiotherapie genutzt. Ein weiterer Raum wird für die Sprachtherapie und andere Projekte genutzt. Ein Büro, ein Personalraum und eine Küche gehören noch zum Raumprogramm des Hauses.

Das Außengelände ist noch nicht fertig gestellt. Die Hürther Ströpp sind im Oktober 2015 in Betrieb gegangen. Die Kinder unter 3 Jahren und die Kinder über drei Jahre haben eigene Bereiche zum Spielen im Außengelände. Zurzeit haben die Kinder unter 3 Jahren einen Sandkasten mit verschiedenen Spielmöglichkeiten. Weitere Außenanlagen sind geplant.
Für die älteren Kinder gibt es ein Gerät zum Klettern und einen großen Sandspielkasten. Eine Nestschaukel sowie ein Spiel- und Bewegungsturm mit Rutsche sind geplant.

Über die weitere Gestaltung des Außengeländes unserer Kita werden wir Sie informieren.

Je nach Gruppenform betreuen zwei bis vier pädagogische Mitarbeiter die Kinder in einer Gruppe. Das pädagogische Team besteht aus Erzieher/innen, Heilpädagogen/innen,
Kinderpflegerinnen und Sozialpädagogen.

In der Heilpädagogischen Gruppe sind ein Physiotherapeut und eine Sprachtherapeutin mit jeweils 19,5 Stunden tätig. Die Inklusionsgruppe arbeitet mit ortsansässigen Praxen zusammen.

Hinzu kommen eine freigestellte Leiterin, eine hauswirtschaftliche Kraft, ein Hausmeister und zwei Reinigungskräfte.

Kurzkonzept
Die Kindertagesstätte „Hürther Ströpp“ versteht sich als ein „Haus für Kinder“. In der Gemeinschaft wird jeder so akzeptiert und geschätzt, wie er ist. Das inklusive und ganzheitliche Konzept berücksichtigt die individuellen Bedürfnisse der Kinder, ob mit oder ohne Behinderung. Jedes Kind wird als eigenständige Persönlichkeit gesehen, mit Stärken und Schwächen. Danach richtet sich die Betreuung, die Förderung der Entwicklung und bei Bedarf die Therapie.

Kein Kind wird wegen eines besonderen Förderbedarfs ausgegrenzt. Es gibt viele Begegnungen zwischen den Gruppen, zum Beispiel beim gemeinsamen Spielen und Lernen bei Projekten, beim wöchentlichen Sing- und Spielkreis, bei den „Schlaufüchsen“ und gegenseitigen Besuchen. Situationen, die überfordern könnten- wie zu schnelle Abfolgen, zu große Gruppen, zu viele Reize – versuchen wir zu vermeiden.

Die Kindertagesstätte soll ein Stück „zu Hause“ sein. Wenn Kinder mit und ohne Behinderung genug Zeit, Raum, Spielanregungen und vertrauensvolle Bezugspersonen haben, um sich individuell zu entwickeln und Gemeinschaft zu erleben, fördert das ihre Eigenständigkeit und ihr Selbstbewusstsein.

Die Mitarbeiter unterstützen und fördern die Neugier der Kinder und ermutigen sie, Dinge auszuprobieren. Dazu gibt es viele Angebote mit den Schwerpunkten Bewegung und Wahrnehmung, Natur und Umwelt, Sprache und Kommunikation, Musik und Spiel sowie Förderung der sozialen Kompetenz.

Wir legen großen Wert darauf, dass alle Kinder das Leben in der Kita mitbestimmen und daran teilhaben haben können. Bei der Planung des Außengeländes haben die Kinder ihre Wünsche und Ideen mit eingebracht.

Therapien
In der Kindertagesstätte werden Sprachtherapie und Physiotherapie angeboten. Beide Therapien sind im Gruppenalltag gut für die Kinder eingebunden. Sie werden individuell je nach Kind und Situation geplant. Das bedeutet, dass Kinder sowohl einzeln als auch in Kleingruppen spielerisch gefördert werden. Für die heilpädagogische Gruppe sind beide Therapeuten in der Kita angestellt.

Für die Inklusionsgruppe kommen Mitarbeiter aus ortsansässigen Praxen zu uns in die Kindertagesstätte. Mit den Eltern findet regelmäßig ein Austausch statt.

Vernetzung
Die Kita Hürther Ströpp arbeitet mit vielen Partnern zusammen, um die pädagogische und therapeutische Arbeit zu unterstützen. Das sind zum Beispiel die Frühförderung im Rhein-Erft-Kreis, das SPZ im Rhein-Erft-Kreis bzw. in Köln, Jugendamt, Gesundheitsamt, Kinderärzte, Grund- und Förderschulen, Therapeutische Praxen und einiges mehr.

Zusammenarbeit mit den Eltern
Die enge Zusammenarbeit zwischen Erziehungsberechtigten, pädagogischen Mitabeitern und dem Träger ist für uns die Voraussetzung für eine gute pädagogische Arbeit. Wir begleiten, unterstützen und beraten die Eltern nach Bedarf. Elterngespräche, Tür-Angel-Gespräche, Gruppenabende, Bastelabende und Sitzungen des Elternrates gehören zu den regelmäßigen Terminen. Bei uns sind die Eltern auch „Teil des Kindergartens“. Sie helfen im Alltag mit, zum Beispiel bei Festen und Veranstaltungen.

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag von 7.15 Uhr – 14.15 Uhr (35 Stunden/Woche)
Montag bis Freitag von 7.15 Uhr – 16.15 Uhr (45 Stunden/Woche)

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