Pressemitteilungen

	
12. Mai, 2017 Eine besondere Überraschung zu Muttertag von einem besonderen Menschen

An dieser Stelle möchten wir euch ein besonderes Video zeigen. Wir könnten nun viel dazu schreiben nur dieses Video sagt mehr als 1000 Worte!

11. Mai, 2017 Wichtiges Signal für Menschen mit Behinderung

Erstmals dürfen alle Menschen mit Behinderung in Nordrhein-Westfalen bei einer Landtagswahl ihre Stimme abgeben.

Hürth. Bei der NRW-Landtagswahl dürfen erstmals Menschen mit Behinderung, die unter einer vollständigen Betreuung stehen, ihre Stimme abgeben. „Damit wird ihnen ein wichtiges demokratisches Recht nicht länger verweigert“, sagt Uwe Schummer, Landesvorsitzender der Lebenshilfe NRW. Ermöglicht wurde dies für Kommunal- und Landtagswahlen in NRW durch das seit 1. Juli 2016 geltende Inklusionsstärkungsgesetz NRW.

„Für die Menschen mit Behinderung ist das ein wichtiges Signal, denn Vieles, das ihr Leben beeinflusst, wird von der Landespolitik bestimmt. Sie haben nun in NRW das ihnen durch die UN-Behindertenrechtskonvention zugesprochene Recht, darüber mitentscheiden zu dürfen“, sagt Schummer. Dies gilt in NRW laut einer Studie des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales für mehr als 21.500 Menschen bei rund 13 Millionen Wahlberechtigten. „Dies muss auch ein Vorbild für den Bund sein. Es ist wichtig, das Wahlrecht für Alle auch bei der Bundestagswahl durchzusetzen“, so Schummer weiter.

Die Lebenshilfe NRW wird weiterhin für die Beseitigung des Wahlrechtsauschlusses von Menschen mit Behinderung eintreten. Beginnen wird sie damit beim Tag der Begegnung am Samstag, 20. Mai in Köln. Dort werden durch die teilnehmenden Lebenshilfen Postkarten verteilt, die auf den Umstand hinweisen, dass Menschen mit Behinderung den NRW-Landtag wählen durften, aber nicht den Bundestag. Zuletzt hat der Europarat die Mitgliedsstaaten ebenfalls aufgefordert, den Wahlrechtsauschluss für Menschen mit Behinderung aufzuheben.

1. April, 2017 Bundesvereinigung informiert in Schwerte zum BTHG

Auch auf Landesebene haben die Beratungen zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes bereits begonnen. Der neue Eingliederungshilfeträger muss in jedem Bundesland benannt werden. Weiterhin müssen BTHG-Ausführungsgesetze erarbeitet und verabschiedet sowie Bedarfsermittlungsinstrumente, die den Anforderungen des neuen Gesetzes entsprechen, bis zum 1. Januar 2018 etabliert werden. Damit alle möglichst gut informiert diese wichtigen und noch viele weitere Umsetzungsschritte konstruktiv und kritisch begleiten können, wurde die Kampagnenseite www.teilhabestattausgrenzung.de nun in eine BTHG-Infoplattform umgebaut. Bitte schauen Sie selbst, machen sich und andere schlau! Am 5. April wird die Bundesvereinigung Lebenshilfe in Schwerte ausführlich über das BTHG informieren.

1. April, 2017 Stiftung Anerkennung und Hilfe

Seit dem 1. Januar 2017 hat die Stiftung Anerkennung und Hilfe, ihre Arbeit aufgenommen. Mit ihr werden Menschen entschädigt, die zwischen dem 23. Mai 1949 und dem 31. Dezember 1975 in der Bundesrepublik Deutschland, beziehungsweise vom 7. Oktober 1949 bis 2. Oktober 1990 in der DDR, in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder Psychiatrie Leid und Unrecht erfahren haben. Wir bitten Sie darum, dass Betreuungsvereine, MitarbeiterInnen im Sozialdienst der WfbM, Betreuungsdienst in Wohneinrichtungen die bei ihnen davon betroffenen Menschen mit Behinderung motivieren, ein Beratungsgespräch beim LVR oder LWL (entscheidend ist der jetzige Wohnort) zu besuchen. Die Beratung soll möglichst barrierefrei stattfinden.

Wenn glaubhaft gemacht wird, dass der Menschen damals schlecht behandelt wurde (meist reicht schon die Unterbringung in entsprechenden Einrichtungen aus; keine pädagogische Förderung; Mensch leidet heute noch darunter; Mensch hätte eine ganz andere Entwicklung machen können) stehen eine pauschale Entschädigung von 9.000 Euro und bei Beschäftigung ohne Entlohnung noch einmal zwischen 3.000 bis 5.000 Euro zu. Diese Zahlungen werden definitiv nicht auf die Sozialhilfe, Eingliederungshilfe und Grundsicherung angerechnet. Also werden sie nicht dem Vermögen oder dem Einkommen zugerechnet. Ein Vorschuss für Unterstützungsleistungen und für Fahrtkosten von 250 Euro ist möglich, wird aber auf die spätere Zahlung angerechnet. Eine Vorbereitung ist gut möglich und sinnvoll mit den Informationen auf der Homepage (www.stiftung-anerkennung-und-hilfe.de).

1. April, 2017 Film in Leichter Sprache zur NRW-Landtagswahl

Wie Sie wissen, dürfen bei der NRW-Landtagswahl im Mai 2017 erstmals ALLE Menschen mit Behinderung wählen. Auch Menschen mit Behinderung, die unter vollständiger Betreuung stehen. Sie erinnern sich noch an den Vortrag von Frau Czerner-Nicolas vom Büro für Leichte Sprache Ruhrgebiet auf der Vorsitzenden- und Geschäftsführerkonferenz zum NRW-Wahlfilm?

Inzwischen liegt uns das Angebot für den Film vor. Wir möchten Sie, liebe Mitgliedsorganisationen, dazu animieren, sich an diesem wichtigen Projekt zu beteiligen. Wenn alle nordrhein-westfälischen Lebenshilfen und außerordentlichen Mitglieder sich beteiligen, können wir den Film gemeinsam durch „Crowdfunding“ finanzieren. Beteiligen sich alle Mitglieder der Lebenshilfe NRW, kostet der Film jede Organisation nur 60 Euro. Lassen Sie uns gemeinsam dieses wichtige und kurzfristig in Leben gerufene Projekt verwirklichen.

Zeigen Sie den Film in Ihren Einrichtungen oder auch bei einem Infoabend Ihrer Lebenshilfe vor Ort. Werben Sie dafür, dass Menschen die bisher von der Wahl ausgeschlossen waren, nun wie in der UN-Behindertenrechtskonvention gefordert, ihr Wahlrecht in NRW wahrnehmen.

Der Inhalte orientiert sich an der Wahlbroschüre des Landes NRW (es werden leider nur rund 4.200 Stück gedruckt) und erklärt den Ablauf der Wahl. Er gibt keine Informationen zur den Programmen der Parteien. Wir, der Landesverband, haben Frau Czerner-Nicolas eine Vorfinanzierung der Produktion zugesagt. Wir bitten Sie, uns bis Donnerstag, 6. April 2017 an Philipp Peters (peters.philipp@lebenshilfe-nrw.de oder Telefon 02233 93245-636 zurückzumelden, ob Ihre Lebenshilfe oder Werkstatt einen Film kauft. Sobald wir den Film vom Büro für Leichte Sprache Ruhrgebiet bekommen haben, werden wir Ihnen diesen zum Download bereitstellen und ihnen eine Rechnung über die 60 Euro zusenden. Der Film soll gegen Mitte April 2017 fertig werden, damit ist eine Briefwahl noch möglich. Die Briefwahlunterlagen werden ebenfalls erst Mitte April gedruckt.

10. Februar, 2017 Lebenshilfe NRW fordert: „Eine KiTa für alle!“

Bedarfsgerechte Unterstützung und Begleitung der Kinder in den Kindertagesstätten (KiTa).

Hürth. „Eine KiTa für alle“ fordert die Lebenshilfe NRW mit einem in ihrem Landesauschuss Kindheit und Jugend erarbeiteten Positionspapier. Darin spricht sie sich für bessere Rahmenbedingungen aus, damit keinem Kind das System Kindertagesstätte verwehrt bleibt. Sie fordert ein flexibleres Finanzierungssystem, welches mehr Möglichkeiten der Teilhabe zulässt.

„Gegenwärtig sind die Heilpädagogischen Gruppen für einige Kinder der einzige Rahmen, in dem sie angemessen gefördert und unterstützt werden können. Damit inklusive KiTa gelingt, benötigen wir zukünftig jenseits der herkömmlichen Finanzierung, ein Refinanzierungssystem, das weiterhin auch sehr kleine Gruppen ermöglicht. Nur so kann auf die besonderen Bedürfnisse und Möglichkeiten der Kinder angemessen reagiert werden“, sagt Doris Langenkamp, Mitglied im Landesvorstand der Lebenshilfe NRW und Vorsitzend des Landesausschuss Kindheit und Jugend.

„Eine KiTa für alle“ benötigt nach Auffassung der Lebenshilfe NRW: ausreichende und umfangreiche Differenzierungsmöglichkeiten, um Kinder mit allen Bedarfen gerecht zu werden; die finanzielle Möglichkeit bedarfsgerechte Gruppengrößen einzurichten; eine räumliche und sächliche Ausstattung, um Kinder auch in Kleingruppen von acht bis 15 Kindern zu fördern; multiprofessionelle Teams und die Möglichkeit zur alltagesintegrierten, therapeutischen Versorgung. Außerdem sollen sie wohnortnah erreichbar sein. Eine Beförderung für Kinder, die diese benötigen, sollte gewährleistet sein.

Information für die Redaktion:

Das vollständige Positionspapier finden Sie im Anhang sowie unter folgendem Link:

http://lebenshilfe-nrw.de/wData/downloads/Positionspapier/weblication/documents/drafts/2017-02-01-Positionspapier-Eine-KiTa-fuer-ALLE.pdf

31. Januar, 2017 Landesvorstand fast einstimmigen Beschluss Lebenshilfe NRW und AfD sind unvereinbar

Hürth. Die Lebenshilfe und die AfD sind unvereinbar. Diesen Beschluss fasste einstimmig der Landesvorstand der Lebenshilfe NRW. Grund ist die Rede des Thüringer Fraktionsvorsitzenden der AfD Björn Höcke, in der dieser eine erinnerungspolitische Wende um 180 fordert; wenige Tage vor dem Holocaust-Gedenktag. Im Bundestag wurde zu diesem Anlass besonders an die fabrikmäßige Tötung von 300.000 Menschen durch die „Euthanasie“ erinnert.

„Höcke bezeichnete das Holocaust-Mahnmal in Berlin als ‚Denkmal der Schande‘. Seine Rede ist ein Schlag gegen die Opfer aller NS-Verbrechen. Menschen mit geistiger Behinderung gerieten früh in den Fokus der NS-Rassenideologie. Das macht Höcke auch mit seiner Aussage zur Rede von Bundespräsident Richard von Weizsäcker vom 8. Mai 1985 sehr deutlich. Für die Menschen mit Behinderung war es ein Tag der Befreiung! Der samtweiche Umgang der AfD mit ihrem völkischen Flügel, den Höcke anführt, ist mit den Werten und Zielen der Lebenshilfe unvereinbar. Das Fundament der Lebenshilfe NRW ist die Arbeit unseres erst im letzten Jahr gestorbenen Gründers Tom Mutters. Er nahm sich nach dem Ende der NS-Diktatur der verwahrlosten Kinder mit geistiger Behinderung an, die der NS-Tötungsmaschine entkommen waren.

Medial weniger beachtet ist eine Passage in Höckes Rede, in der er soziale Organisationen, wie auch die Lebenshilfe NRW, direkt angriff. Sie seien, wie Kirchen und Gewerkschaften, verantwortlich für die Auflösung des deutschen Volkes. „Auch diese Sätze zeigen die Unvereinbarkeit zwischen AfD und der Lebenshilfe NRW. Unsere Mitglieder und Mitarbeiter leisten seit vielen Jahren wichtige und sinnvolle Arbeit vor Ort. Sie setzen sich für die Menschen ein und legen keine völkischen oder ethnischen Maßstäbe zugrunde. Sie dienen den Menschen und ihren individuellen Bedürfnissen und sorgen für eine vielfältige und tolerante Gesellschaft, in der Menschen mit Behinderung selbstverständlich teilhaben“, sagt Schummer.

„Ein weiterer Grund, warum die Lebenshilfe NRW und die AfD unvereinbar sind, ist ihre Positionierung zur Inklusion im NRW-Landtagswahlprogramm 2017. Darin erklärt sie die Arbeit, für die sich die Lebenshilfe seit über 50 Jahren einsetzt als ‚ideologischen Irrweg‘. Das widerspricht unserer Idee einer Gesellschaft, in der Teilhabe statt Ausgrenzung gelebt wird. Wer Inklusion als ‚ideologischen Irrweg‘ diskreditiert, will Menschen mit Behinderung wieder an den Rand der Gesellschaft schieben und verstecken.

18. Januar, 2017 Dunkles Kapitel der Nachkriegsgeschichte wird aufgearbeitet

Die Lebenshilfe NRW ist froh darüber, dass die Stiftung Anerkennung und Hilfe ihre Arbeit aufgenommen hat.

Hürth. Mit Beginn des neuen Jahres hat die „Stiftung Anerkennung und Hilfe“ ihre Arbeit aufgenommen. „Es hat lange gedauert, doch jetzt werden endlich die Menschen entschädigt, die in den Jahren 1949 bis 1975 in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe und Psychiatrien misshandelt worden sind. Damit wird endlich ein dunkles Kapitel der Nachkriegsgeschichte aufgearbeitet“, erklärt Uwe Schummer, Landesvorsitzender der Lebenshilfe NRW.

„Wir haben uns in den vergangenen Jahren sehr intensiv dafür eingesetzt, dass diese Opfer, die eigentlich einen besonderen Schutz benötigt hätten, für ihr erfahrenes Leid entschädigt werden. Das Geld, das sie nun bekommen werden, kann ihre schrecklichen Erfahrungen nicht rückgängig machen. Doch es ist neben der wissenschaftlichen Aufarbeitung dieser Ereignisse ein Zeichen an die Opfer, für das sie viel zu lange kämpfen mussten“, so Schummer weiter.

„Wir begrüßen, dass in Nordrhein-Westfalen die regionalen Beratungsstellen bereits zum 1. Januar ihre Arbeit aufgenommen haben, was bedauerlicherweise noch nicht in allen Bundesländern der Fall ist“, sagte Schummer.

Mit der „Stiftung Anerkennung und Hilfe“ erfahren die Misshandlungsopfer eine öffentliche Anerkennung der damaligen Ereignisse. Sie soll mittels persönlicher Gespräche mit den Betroffenen wissenschaftlich aufgearbeitet werden. Außerdem bekommen die Betroffenen, die teilweise noch heute unter den Folgen leiden, eine einmalige pauschale Zahlung von 9.000 Euro zur selbstbestimmten Verwendung. Wer darüber hinaus während seiner Unterbringung, ohne dass dafür (ausreichende) Sozialversicherungsbeiträge entrichtet wurden, arbeiten musste, erhält zusätzlich für eine Arbeitsdauer von bis zu zwei Jahren eine pauschale Rentenersatzleistung von 3.000 Euro. Wer länger als zwei Jahre arbeiten musste, bekommt 5.000 Euro. Unter www.stiftung-anerkennung-hilfe.de ist der Onlineauftritt der Stiftung bereits zu erreichen. Antworten auf allgemeine Fragen zur Stiftung erhalten Betroffene beim Info-Telefon im Auftrag der „Stiftung Anerkennung und Hilfe“ unter 0800 221 221 8.

15. Dezember, 2016 Lebenshilfe NRW macht mit Parlamentarischem Abend Mut

bild_151216Düsseldorf. Beim gestrigen Parlamentarischen Abend der Lebenshilfe NRW appellierte Landesvorsitzender Uwe Schummer MdB an die NRW-Landesregierung am kommenden Freitag im Bundesrat für das Bundesteilhabgesetz zu stimmen. Der Abend stand unter dem Motto „Wir machen Mut“, bei dem innovative Arbeitsmodelle für Menschen mit geistiger Behinderung und der Motivationsredner Janis McDavid mit Moderator und Lebenshilfe Botschafter Manfred Breuckmann ein Gespräch führten.

„Bitte kein Vermittlungsausschuss!“, bat Schummer, dort würden am Ende Pakete geschnürt deren Inhalt oft nicht das optimale Ergebnis bringen. Aufmerksam folgte ihm NRW-Sozialminister Rainer Schmeltzer, dessen nicken Schummer noch am Rednerpult als positives Signal wertete. Schummer lobte einmal mehr die  Kampagne der Lebenshilfe unter dem Motto #TeilhabeStattAusgrenzung. Diese haben großen Einfluss auf die parlamentarischen Beratungen im Bundestag und Landtag gehab, die er so als Abgeordneter selten erlebt habe. Ähnlich äußerte sich auch Landtagspräsidentin Carine Gödecke, die vor allem die große Mobilisierungskraft der Lebenshilfe in NRW, mit Blick auf die Demonstration vor dem Landtag, und deren Engagement für Menschen mit Behinderung  lobte.

Heimlicher Star des Abends war die Cellistin Katharina Reichelt. Die 27-jährige Saarländerin hat das Down Syndrom uns spielt seit früher Kindheit Cello. Sie begeisterte die Abgeordneten und die Vertreter der Lebenshilfen aus Nordrhein-Westfalen mit Ihrer Fähigkeit. „Sie können etwas ganz Besonderes, Sie beherrschen ein Instrument und können Noten lesen“, bedankte sich Gödecke bei der Cellistin, die beruflich als Musiktherapeutin arbeitet.

Die Lebenshilfen aus dem Rhein-Kreis-Neuss und aus Minden stellten drei unterschiedliche Arbeitsmodelle vor, die sich von der Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt bis hin zur Teilhabe am Arbeitsleben in einer Fördergruppe einer Werkstatt für Menschen mit sehr hohem Unterstützungsbedarf erstreckte. Zum Abschluss motivierte und beeindruckte der ohne Arme und Beine geborene Janis McDavid die Gäste mit seinem Blick auf das Leben. Er als auch die Vertreter der Lebenshilfen Minden und Rhein-Kreis-Neuss richteten die Bitte an die Landespolitik sich weiterhin aktiv für mehr Teilhabe am Arbeitsleben und für weniger bürokratische Hürden für Menschen mit Behinderung einzusetzen.

6. Dezember, 2016 Erfolg! Wir haben mehr Teilhabe erreicht!

5. Dez. 2016 — Wir haben mehr Teilhabe erreicht! Am vergangenen Donnerstag verabschiedete der Bundestag das Bundesteilhabegesetz und das Dritte Pflegestärkungsgesetz mit wichtigen Verbesserungen für Menschen mit Behinderung. Wir hatten fünf Kernforderungen und haben in allen fünf Punkten Verbesserungen erreicht.

Ohne Eure Unterstützung und fortlaufenden Druck auf die Entscheider wären viele wichtige Punkte des Gesetzes nicht verbessert worden. 127 Änderungsanträge zum Gesetz liegen jetzt vor. Ein Beweis unserer Arbeit. Mit Eurer Hilfe haben wir greifbare Änderungen herbeigeführt.

Wir sagen Danke!

Danke für eine Kampagne, die ihresgleichen sucht. So viele Menschen mit und ohne Behinderung haben sich in den letzten Monaten engagiert und ihre Stimme erhoben, damit Deutschland einen weiteren großen Schritt in Richtung Teilhabe macht.

Ein extra Dankeschön auch an die Kolleginnen und Kollegen bei change.org, die uns mit Rat und Tat von Kampagnenbeginn an zur Seite standen und auf deren Plattform Ihr Eure Stimmen, Gedanken und Meinungen kundtun und wir uns mit Euch vernetzen konnten.

Aber der Kampf für ein gutes Teilhabegesetz geht weiter. Denn nicht alles, was in den neuen Gesetzen steht, ist endgültig! Soweit am 16. Dezember 2016 auch der Bundesrat zustimmt, werden die Gesetze in den kommenden 6 Jahren nach und nach in Kraft treten. Für uns heißt das, wir müssen weiter dafür kämpfen, dass die neuen Gesetze eine Verbesserung sind. Wir müssen die Umsetzung aufmerksam und kritisch begleiten und immer wieder die Abgeordneten informieren und auffordern, Teilhabe zu verwirklichen.

Wir danken Euch schon jetzt für Eure weitere Unterstützung.

TeilhabeStattAusgrenzung — die Forderungen und die Erfolge: https://www.lebenshilfe.de/bthg/

Mit herzlichen Grüßen
Eure Lebenshilfe

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