Kita Eberhard Höpfner

In der Heilpädagogischen Kindertagesstätte „Eberhard Höpfner“ in Hürth-Gleuel werden 16 Kinder von drei bis sechs Jahren betreut. Sie kommen aus dem südlichen Rhein-Erft-Kreis mit den Städten Hürth, Brühl, Wesseling, Erftstadt und teilweise Kerpen.

Die Kinder haben ganz unterschiedliche Behinderungen oder eine verzögerte Entwicklung. Um sie bestmöglich zu fördern, sind jeweils 8 Kinder auf die zwei Gruppen aufgeteilt.

Die Kita befindet sich in der umgebauten Alten Grundschule in Gleuel. In den beiden Stockwerken gibt es unter anderem:

–    zwei Gruppenräume mit je einem Nebenraum, der zum Beispiel für Rollenspiele oder als „Kuschelecke“ genutzt wird, und je einem Waschraum,
–    einen Raum für Sprachheiltherapie,
–    einen Verfügungsraum (für Einzel- oder Gruppenförderung, Beratung, Gespräche mit Eltern,…),
–    einen Snoezelraum, in dem sich die Kinder ausruhen = snoezeln können und in dem es einen Sinnesbereich gibt (dort werden mit Hilfe einer Tastwand, eines Wasserbettes usw. die einzelnen Sinne gefördert),
–    eine Turnhalle, in der Physiotherapie stattfindet,
–    eine Küche.

Im langen Flur gibt es eine „Fahrstraße“, auf der die Kinder verschiedene Fahrzeuge benutzen können.

Das ist auch im schönen Außenbereich möglich. Es gibt dort außerdem eine große Wiese mit Bäumen, eine Kletterlandschaft, eine Nest-Schaukel und einen großen Sandkasten mit Markise, damit man auch bei Sonnenschein darin spielen kann.

Zum Alltag in der Kita gehören das gemeinsame Frühstück und Mittagessen. Die Kinder können zu bestimmten Zeiten spielen und sich ausruhen, wenn sie eine Pause brauchen. Dazwischen finden Übungen und Therapien statt.

Zum Team der Kita gehören neben dem Leiter zwei Gruppenleitungen und zwei weitere Mitarbeiter. Die meisten Mitarbeiter haben eine heilpädagogische Ausbildung. Außerdem gibt es eine Physiotherapeutin und eine Sprachheilpädagogin.

Konzept
Die Kinder werden ganzheitlich gefördert. Ihre individuelle Entwicklung steht im Mittelpunkt. Jedes Kind wird als eigenständige Persönlichkeit gesehen, mit Stärken und Schwächen. Förderung und Therapie werden immer wieder überprüft. Spiel- und Lernangebote werden individuell erarbeitet. Für das Kind soll die Situation immer natürlich und spielerisch sein.

Denn nur wenn die Kinder Spaß haben und sich wohl fühlen, können sie sich gut entwickeln und lernen. Wir unterstützen sie in ihrer Freude am Entdecken und fördern ihre Fähigkeiten. Das gilt für die Bereiche Sprache und Bewegung ebenso wie für Musik und Kreativität. Ziel ist die möglichst große Selbstständigkeit. Stärken werden gefördert, damit die Kinder ein gesundes Selbstbewusstsein entwickeln. Wir ermuntern sie, Eigeninitiative zu zeigen.

Für Sicherheit und Vertrauen sorgen ein klarer Tagesablauf und eindeutige Regeln. Wir legen Wert auf gesunde Ernährung der Kinder und wir vermitteln, wie wichtig Sauberkeit ist.
Es bleibt immer genug Freiraum zum Spielen. Im Spiel werden Erlebnisse aus dem Alltag verarbeitet und neue Erfahrungen gemacht.

Therapien
Angebote wie Sprachheiltherapie, Krankengymnastik und Psychomotorik (= Wahrnehmung und Bewegung) sind in die allgemeine Förderung eingebunden. Die Therapie kann einzeln oder in kleinen Gruppen stattfinden. Ein besonderes Angebot ist die Gebärdenunterstützte Kommunikation (= Verständigung mit Hilfe von Gebärdensprache).

Für die Sprachtherapie ist eine Sprachheilpädagogin zuständig. Nach einer gründlichen Untersuchung wird die Therapie spielerisch gestaltet. Für jedes Kind werden besondere Übungen entwickelt. Ein Schwerpunkt der Sprachtherapie ist die begleitende Elternberatung. Die Stärken des Kindes werden genutzt, damit es Erfolge erlebt und Bestätigung bekommt.

Bei der Krankengymnastik nutzt unsere Fachkraft die individuellen Fähigkeiten der Kinder, um ihre Entwicklung zu fördern. Ziel ist eine möglichst große Selbstständigkeit im Alltag. Mit Spiel- und Bewegungsangeboten werden die Haltung und Bewegung der Kinder beeinflusst.

Vernetzung
Die Kita Eberhard Höpfner arbeitet mit vielen Partnern zusammen, um die Arbeit der Pädagogen und Therapeuten zu unterstützen. Das sind zum Beispiel Kinderärzte, Schulen, Jugendämter, das Gesundheitsamt, Kliniken, therapeutische Praxen und sozialpädiatrische Zentren. Durch die Zusammenarbeit mit Transportunternehmen ist es möglich, einen kostenlosen Fahrdienst zu beantragen.

Zusammenarbeit mit Eltern
Die enge Zusammenarbeit mit den Eltern ist einer der wichtigsten Teile unserer Arbeit. Dazu gehören Elterngespräche – in der Kita oder zu Hause – genauso wie Eltern-Aktionen. Das können Ausflüge, Feste oder Mithilfe sein, zum Beispiel bei der Gestaltung des Gartens. Das Elternfrühstück, Bastelvormittage und Sitzungen des Elternbeirates gehören zu den regelmäßigen Terminen. Die Zusammenarbeit funktioniert durch Offenheit und gegenseitiges Vertrauen. Wir beraten die Eltern gerne und geben Tipps bei Fragen zur Erziehung.

Öffnungszeiten
Die Betreuung findet in der Regel von 8 bis 15 Uhr statt. Kinder, die morgens eine Therapie außerhalb der Kita besuchen, sollten um 10 Uhr da sein.

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