Kita Kierdorfer Ströpp

Die Kita „Kierdorfer Ströpp“ ist eine viergruppige Einrichtung. Sie liegt am Ortsrand von Erftstadt-Kierdorf und umfasst folgende Gruppenformen:

  • heilpädagogische Gruppe von 3-6 Jahren:
  • u3-Gruppe von 1-3 Jahren
  • altersgemischte Gruppe von 2-6 Jahren
  • inklusive ü3-Gruppe von 3-6 Jahren

 

Angebotene Plätze

  • Anzahl Plätze: ca. 55
  • ab 1 Jahr – bis 3 Jahren
  • ab 2 Jahren bis zum Schuleintritt
  • ab 3 Jahren bis zum Schuleintritt

Betreuungsumfang

  • 35 Stunden mit Verpflegung
  • 45 Stunden mit Verpflegung

Besonderheiten:

  • Gemeinsame Betreuung von Kindern mit und ohne Behinderung
  • vor 7:30 Uhr

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag:

  • 35 Stunden von 7.15 Uhr bis 14.15 Uhr
  • 45 Stunden von 7.15 Uhr bis 16.15 Uhr
  • Heilpädagogische Gruppe von 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Schließungszeiten

Die Einrichtung schließt zwischen Weihnachten und Neujahr sowie 3 Wochen in den Sommerferien. Hinzu können einzelne Schließtage, z.B. für Fortbildungen kommen.

Die genauen Schließzeiten werden jeweils zum Kitajahresbeginn bekannt gegeben.

Team

Wir arbeiten in einem interdisziplinären Team von unterschiedlichsten Pädagogen und Therapeuten, um den Kindern die bestmöglichste Bildung, Betreuung, Erziehung und Förderung bieten zu können.

 

Die Kita

Räumlichkeiten

Die Kindertagesstätte hat im Januar 2020 eröffnet und ist barrierefrei. Die ebenerdige, moderne Einrichtung wirkt durch die großen und vielen Fensterfronten und dem hellen Anstrich freundlich und einladend.

Jede Gruppe besteht aus einem großen Gruppenraum, einem Nebenraum, welcher je nach Gruppenform unterschiedlich, zum Beispiel für Bewegung, Rollenspiel oder Konstruktion, genutzt werden kann, und einem Ruheraum. Darüber hinaus verfügt jede Gruppe über einen Wasch- und Wickelraum. Die gruppenbezogenen Garderobenbereich befinden sich im langgezogenen Spielflur, welcher alle Gruppen miteinander verbindet.

Der großzügige Mehrzweckraum bieten den Kindern in vielfältiger Weise einen Bewegungsraum, der oft und individuell genutzt werden kann. Hinzu kommt ein Therapieraum für den sprachlichen Bereich, eine Küche, ein Personal- und Besprechungsraum, das Büro und am Eingang unserer Einrichtung ein Kinderwagenabstellraum.

Die Kita bietet ein großes Angebot an verschiedenen Räumlichkeiten, die sowohl für den Gruppenalltag, Bewegungsbereich, für die therapeutischen Angebote (Physiotherapie und Sprache), Kleingruppenarbeit und die Projektarbeit genutzt werden kann.

Eine Vielzahl am pädagogisch sinnvollen und schönen Material wird nach Interessen und Bedürfnissen der Kinder im Gruppenalltag eingebracht und angeboten und regelmäßig, den wechselnden Interessen der Kinder ausgetauscht und verändert.

Außengelände

Das Außengelände ist zum aktuellen Zeitpunkt noch in der Umsetzung. Weiter unten können Sie lesen, was unsere Außenfläche alles bietet, sobald es fertiggestellt ist.

Bis dahin machen unsere Gruppen oft Ausflüge zum Spielplatz um die Ecke, Spaziergänge, oder Ausflüge in den Wald.

 

Allen Kindern steht ein großzügiges naturnahes Außengelände mit vielfältigen Bewegungsmöglichkeiten und Naturerfahrungen zur Verfügung. Das Außengelände befindet sich zu beiden Seiten des Gebäudes. Ein Teil des Außengeländes ist für die u3- und die heilpädagogische Gruppe ausgestattet, und verfügt über einen Matschtisch, und einen Tisch-Sandkasten. Im weiteren Außenspielbereich, primär für die älteren Kinder stehen ein Sandkasten, eine Bobbycarrennstrecke, ein großer Spiel-Rutsch- und Kletterturm,, eine Vogelnestschaukel, eine Doppelschaukel und eine Vierer-Wippe zur Verfügung.

Darüber hinaus werden verschiedene Alltags- und Naturmaterialien oder Spielmaterialien wie Sandspielzeug, Fahrzeuge, Schubkarre, Autos, Bagger, Kreisel und Pferdeleinen den Kindern bereitgestellt.

 

Pädagogisches Profil

Die Kindertagesstätte „Kierdorfer Ströpp“ arbeitet nach einem teiloffenen, inklusiven Konzept und richtet sich nach dem situationsorientierten Ansatz.

Eng vereint im inklusiven Gedanken und Handeln soll durch ein offenes und vielfältiges Betreuungsangebot die Möglichkeit für ein inklusives Miteinander geschaffen werden, in dem jeder so akzeptiert und geschätzt wird, wie er ist.

Wir leben Inklusion und fördern Kinder ganzheitlich. Dies geschieht sowohl gezielt als auch alltagsintegriert.

Dabei arbeiten wir gruppenübergreifend und gehen situativ und individuell auf die Bedürfnisse und Belange aller Kinder ein.

Eine Erziehung zur größtmöglichen Selbständigkeit und zur Fähigkeit, sich in sozialen Gemeinschaften zurechtzufinden, ist uns wichtig.

Dabei legen wir Wert darauf jedes Kind als individuelle Persönlichkeit und als Akteur seiner eigenen Entwicklung zu sehen. Seine persönliche Situation stellt dabei die Basis der Entwicklung und der pädagogischen Schritte dar. Es ist uns wichtig die Stärken der Kinder in den Vordergrund zu stellen. Die Kinder sollen durch Experimentieren und selbständiges Handeln Erfahrungen sammeln und sich daraus die Welt erschließen und lernen.

Im Alltag gibt es viele Begegnungen zwischen den Gruppen. Diese findet nicht nur im Freispiel bei gegenseitigen Besuchen oder im Außengelände statt, sondern auch bei gemeinsamen, gruppenübergreifenden Projekten, beim wöchentlichen Sing- und Spielkreis, in der Vorschulgruppe usw. statt. Neben den Angeboten zur Orientierung nach außen soll für jedes Kind sein Gruppenraum ein Raum des Rückzugs und der Geborgenheit bleiben.

Das pädagogische Konzept stützt sich – getragen vom Leitbild der Inklusion – auf folgende Grundpfeiler:

  • An den individuellen Bedürfnissen des einzelnen Kindes ausgerichtete Betreuung, Erziehung, Bildung und Förderung
  • Auf dem Respekt vor den sich entwickelnden Fähigkeiten des Kindes basierende individuelle Entwicklungsbegleitung aller Kinder – mit und ohne Behinderung – unter dem Aspekt der ganzheitlichen Förderung
  • Vielfältige Erfahrungsangebote mit den Schwerpunkten Bewegung, Sprache/Kommunikation, Wahrnehmung, Natur sowie Gesundheit und Ernährung
  • Vertrauensvolle Begleitung, Unterstützung und Beratung der Eltern auf der Basis einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit
  • Einbeziehung aller Familien, unabhängig von Religion, Kultur und Herkunft
  • Einfühlungsvermögen, Toleranz, Offenheit und Wertschätzung im gegenseitigen Umgang bilden bei uns die Grundlage für ein harmonisches Miteinander.  

Wir wollen den Kindern ein sicherer Ort sein, der Sie in ihrer individuellen Entwicklung unterstützt und Ihnen das Erleben von Gemeinschaft bietet, denn dies sehen wir als Basis, damit alle Kinder – mit und ohne Behinderung – sich gut entwickeln und zu eigenständigen und selbstbewussten Persönlichkeiten heranwachsen können.

 

Therapien
In der Kindertagesstätte werden Sprachtherapie und Physiotherapie angeboten. Beide Therapien sind im Gruppenalltag gut für die Kinder eingebunden. Sie werden individuell je nach Kind und Situation geplant. Das bedeutet, dass Kinder sowohl einzeln als auch in Kleingruppen spielerisch gefördert werden. Für die heilpädagogische Gruppe sind beide Therapeuten in der Kita angestellt. Die Sprachtherapie erfolgt teilweise tiergestützt, mit unserem Therapiehund „Lupo“.

Für die Kinder mit Förderbedarf aus den nicht heilpädagogischen Gruppen, oder mit Bedarf, welchen wir nicht abdecken können, kommen Mitarbeiter aus ortsansässigen Praxen zu uns in die Kindertagesstätte. Mit den Eltern findet regelmäßig ein Austausch statt.

 

Kooperation und Vernetzung

Unsere Kindertagesstätte ist mit vielfältigen Partnern im Gemeinwesen und darüber hinaus vernetzt; nicht zuletzt, um den ganzheitlichen Ansatz gerecht werden zu können.

Zur Unterstützung der pädagogischen und therapeutischen Arbeit und um ein umfassendes Spektrum sozialer Dienstleistungen für die ganze Familie anbieten zu können, arbeitet die Kindertagesstätte somit regelmäßig mit folgenden Stellen bzw. Institutionen zusammen:

  • dem kommunalen Jugendamt
  • dem Gesundheitsamt im Rhein-Erft-Kreis
  • dem zahnärztlichen Dienst des Rhein-Erft-Kreises
  • Frühförderzentren
  • Seh-/ und Hörfrühförderung
  • Autismuszentren (ATZ)
  • Sozialpädiatrische Zentren (SPZ)
  • Grund- und Förderschulen
  • Kindertagesstätten im Gemeinwesen oder des Trägers
  • Kinderärzte im Umkreis
  • ortsansässige Praxen für Physiotherapie/ Sprachtherapie/ Ergotherapie
  • dem Landschaftsverband Rheinland (LVR)
  • Erziehungsberatungsstellen in der Umgebung
  • Kommunale „Frühe Hilfen“
  • dem allgemeinen Sozialdienst der Kommune
  • dem Kinderschutzbund
  • dem kommunalen Sozialamt
  • dem Schulamt für den Rhein-Erft-Kreis
  • ortsnahe Orthopädietechniker und Hilfsmittelversorger

und

  • verschieden Akteure im Gemeinwesen (Vereine, Feuerwehr, Polizei, Ladenlokale, …)

 

Zusammenarbeit mit Eltern

Uns ist es wichtig den Familien eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen, in der sie sich willkommen und wohl fühlen.

Die enge Zusammenarbeit zwischen Erziehungsberechtigten, pädagogischen Mitarbeitern und dem Träger ist für uns die Voraussetzung für eine gute und gelingende pädagogische Arbeit.

Die Kindertagesstätte ist eine familienergänzende und -unterstützende Einrichtung. Dementsprechend sehen wir uns nicht nur als Institution für Kinder, sondern vielmehr als einen Ort für Familien.

Eine vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Eltern ist uns dabei sehr wichtig. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht immer das Kind.

Wir bieten verschiedene Formen des Austausches und der Mitwirkung an:

  • Ausführliches Anmeldungsgespräch mit einem Rundgang in der Kindertagesstätte
  • Aufnahmegespräch
  • Tür- und Angelgespräche
  • Elternabende zu verschiedenen Themen
  • Hospitationen mit anschließendem Austausch
  • Entwicklungsgespräche
  • Elterngespräche/Elternberatungsgespräche
  • Elternbeirat/-ssitzungen
  • Veranstaltungen, Feste, Projekte und Ausflüge; ggf. Mitwirkung
  • Eltern-Kind-Aktionen

 

Elternbeitrag

Die Kosten für den Kitaplatz werden von der Stadt Erftstadt erhoben.

An die Lebenshilfe ist lediglich der Verpflegungsbeitrag zu zahlen.

Darüber hinaus müssen keine gesonderten Elternbeiträge bezahlt werden.

 

Allgemeine Informationen und Erläuterungen zum Elternbeitrag.

Für die Inanspruchnahme eines Platzes in einer öffentlich geförderten Kindertageseinrichtung – ganz gleich in welcher Trägerschaft – kann ein Elternbeitrag erhoben werden. Dies ist in einer Satzung geregelt. Für die Festsetzung des Beitrages müssen dem Jugendamt Einkommensnachweise vorgelegt werden. Grundlage für die Beitragshöhe sind die ‚positiven‘ Einkünfte. Der sich daraus ergebene Beitrag kann in der entsprechenden Elternbeitragstabelle auf der Seite des kommunalen Jugendamtes entnommen werden.