Lebenshilfe wieder mit Umweltpreis ausgezeichnet!

Frechen-Bachem: Unsere Teilnahme am Karnevalsumzug wurde wieder als umweltbewusst prämiert. Hinter den Gruppen „Suffköpp“ und „dä löstige Rest“ dürfen wir uns über den dritten Platz freuen. Ganz besonderer Dank gilt dabei der Gruppe „Suffköpp“, die spontan ihr Preisgeld an uns überreicht hat! Vielen Dank

 hier geht’s zum Artikel aus dem Kölner Stadt-Anzeiger vom 23./24. März 2019:

21.03. Welt Down-Syndrom-Tag

 

Neue Kampagne: #12:21 Down ist in – nicht out!

Liebe Leserinnen und Leser,

mit vorgeburtlichen Bluttests können Frauen zu Beginn der Schwangerschaft feststellen, ob ihr Kind voraussichtlich das Down-Syndrom hat. Diese Tests sind jedoch problematisch: Zunächst sind die Ergebnisse nicht so verlässlich wie sie erscheinen; die Auswertung der wissenschaftlichen Untersuchungen zu diesen Bluttests durch das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat zum Beispiel ergeben, dass etwa jeder fünfte Test falsch positiv ist. Das bedeutet: Bei 18 % der Schwangeren mit positivem Testergebnis hat das Kind gar kein Down-Syndrom.

Für uns als Selbsthilfe- und Elternverband ist jedoch ein anderer Punkt besonders wichtig: Mit den neuen Methoden vorgeburtlicher Untersuchungen geraten Eltern von Kindern mit Behinderung immer stärker unter Rechtfertigungsdruck, und bei Menschen mit Behinderung verstärkt sich die Angst, in dieser Gesellschaft nicht gewollt zu sein.

Auf Antrag von 100 Abgeordneten, darunter unsere Bundesvorsitzende Ulla Schmidt, Bundesministerin a. D., wird auch der Deutsche Bundestag über die gesellschaftlichen und ethischen Folgen der Bluttests in einer Orientierungsdebatte diskutieren, bevor der Gemeinsame Bundesausschuss darüber entscheidet, ob und unter welchen Bedingungen diese vorgeburtlichen Untersuchungen von den gesetzlichen Krankenkassen finanziert werden.

Um die Sichtweise von Menschen mit Down-Syndrom und ihren Familien einzubringen, starten wir eine Kampagne: #12:21 Down ist in – nicht out!

Hier finden Sie alle Informationen zu den Aktionen – und die brandaktuelle Petition von Natalie Dedreux, die mit Down-Syndrom lebt.

Machen Sie mit und sprechen Sie mit Ihren Abgeordneten vor Ort! Machen Sie mit und versammeln sich am Tag der Orientierungsdebatte auf dem Marktplatz Ihrer Stadt, um ein Zeichen zu setzen! Machen Sie mit und unterzeichnen Sie die Petition!

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Jeanne Nicklas-Faust
Bundesgeschäftsführerin

Einladung: 2. April 2019 Ein Jahr EUTB im Rhein-Erft-Kreis

Bergheim: Wir laden Sie ganz herzlich zu unserem 1-jährigen Jubiläum ein:

Dienstag, den 02.04.2019 von 14.00 Uhr – 18.00 Uhr

Kreishaus in Bergheim, Willy-Brandt-Platz 1 in 50126 Bergheim

Die Ergänzende Unabhängige Teilhabe Beratung für Menschen mit Behinderungen, von Behinderung bedrohter Menschen und deren Angehörige.
Was wir machen, wie wir arbeiten und was unsere Ziele sind, würden wir Ihnen gerne vorstellen.

Hier finden Sie die Einladung: „Ein Jahr EUTB“

Freuen Sie sich auf die Begrüßung durch unseren Schirmherren, Herrn Landrat Michael Kreuzberg und die Behindertenbeauftragte der Stadt Erftstadt, Frau Michaela Bartsch, die durch das abwechslungsreiche Programm des Tages führen wird. Bei einem kleinen Imbiss und Getränken haben Sie anschließend die Gelegenheit für einen persönlichen Austausch.
Anmeldungen sind erbeten und werden ab sofort gerne entgegengenommen (Beratung@eutb-bergheim.de; oder: 02271 56 99 020). Für Gebärdendolmetscher und bei Bedarf Schriftdolmetscher ist gesorgt. Bitte teilen Sie uns mit der Anmeldung auch Ihre individuellen Bedarfe für Barrierefreiheit mit.

Wir freuen uns auf Sie!

Weitere aktuelle Informationen finden Sie auf: www.teilhabeberatung-rek.de.

oder unter: https://www.lebenshilfe-rek.de/eutb/

Wir suchen!

Endlich: Wahlrecht für alle!

Lebenshilfe feiert den Durchbruch: Am 15. März hat der Deutsche Bundestag über die Aufhebung der Wahlrechtsausschlüsse von Menschen mit Behinderung entschieden!

Berlin. Der Bundestag hat am Freitag, dem 15.03.2019 mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen einen Antrag zur Einführung eines inklusiven Wahlrechts beschlossen. Demnach sollen auch Menschen, die unter vollständiger Betreuung stehen, an Wahlen teilnehmen dürfen. Für die Europawahl am 26. Mai soll die Neuregelung allerdings noch nicht gelten.

Das beschloss der Bundestag in namentlicher Abstimmung, es gab 345 Ja-Stimmen, 240 Abgeordnete enthielten sich der Stimme, es gab keine Nein-Stimmen.

Ein gemeinsamer Gesetzentwurf von Grünen und Linken, der unter anderem noch die Teilnahme an der Europawahl erreichen wollte, erhielt mit 170 Stimmen keine Mehrheit.

Zum Hintergrund:

„Der Durchbruch ist gelungen! Endlich schaffen wir ein inklusives Wahlrecht für alle!“ Das verkündete Bundesvorsitzende Ulla Schmidt, MdB, beim Parlamentarischen Abend der Bundesvereinigung Lebenshilfe in Berlin. Am gleichen Tag hat es in der Großen Koalition nach langen zähen Verhandlungen eine Einigung zur Aufhebung der Wahlrechtsausschlüsse im Bundeswahlgesetz und im Europawahlgesetz gegeben. Am Freitag, 15. März, stehen mittags die Wahlrechtsausschlüsse auf der Tagesordnung des Deutschen Bundestages. Dann wird sowohl über die Anträge der Opposition als auch der Regierungsfraktionen zur Streichung der Wahlrechtsausschlüsse entschieden.

Der Antrag der Koalition sieht nun ebenfalls die ersatzlose Streichung der bestehenden Wahlrechtsausschlüsse für behinderte Menschen mit einer Betreuung in allen Angelegenheiten und für Menschen, die wegen Schuldunfähigkeit in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht sind, im Bundeswahlgesetz und im Europawahlgesetz vor. Außerdem sollen Wahlrechtsassistenzen in den Wahlgesetzen verankert und die Strafvorschriften zur Wahlfälschung schärfer gefasst werden. Aus praktischen Gründen, da eine Umsetzung im Hinblick auf die bereits am 26. Mai stattfindende Europawahl nicht mehr möglich sei, sieht der Antrag vor, dass die Änderungen erst zum 1. Juli 2019 in Kraft treten sollen.

Obgleich die Bundesvereinigung Lebenshilfe überaus erleichtert über diese Wendung und die dauerhafte und langfristige Abschaffung sämtlicher Wahlrechtsausschlüsse für Menschen mit Behinderung ist, so ist sie doch enttäuscht, dass es nun bis zur Europawahl keine generelle Aufhebung der Wahlrechtsausschlüsse geben soll.

Falls sich dies in der Debatte des Bundestages zum Wahlrecht am Freitag bestätigt, kündigte Ulla Schmidt an, dass die Lebenshilfe weiter allen Betroffenen dazu raten werde, sich im Zweifel im Rechtswege unter Berufung auf das Bundesverfassungsgericht die Wahlberechtigung zu erstreiten.

Weiterführende Informationen unter: www.wahlrecht-für-alle.de

 

Baubeginn für die „Kierdorfer Ströpp“ erfolgt!

Für die neue vier-gruppige Kindertagesstätte in der Matthias-Grell-Straße in Erftstadt-Kierdorf sind die Arbeiten für das Fundament, die Bodenplatte und Entwässerung im vollen Gange. Der Bauherr, die Colonia Kids aus Köln leisten mit Ihrem Planer und Bauunternehmer einen schnellen Baufortschritt. Wir hoffen auf eine Fertigstellung und Bezug in diesem Jahr 2019.

Bachem Alaaf – Uns Lebenshilfe es Heimat

Mit fast 100 Teilnehmern, Bimmelbahn, Tambour-Corps und Bagagewagen hat die Lebenshilfe zum 7. Mal am Zug in Bachem teilgenommen. Ein Riesen-Spaß mit begeisterten Teilnehmern und Besuchern am Zugweg. Wir danken unseren Spendern und Unterstützern für die Möglichkeit so vielen Menschen die Teilnahme mit Kostümen und Wurfmaterial zu ermöglichen! Unseren Wagenengeln sei ebenfalls besonders gedankt, da wir so sicher den Zugweg meistern konnten. Bachem –  Alaaf, Festkomitee – Alaaf, Lebenshilfe – Alaaf!

 

Elsdorfer Dreigestirn besucht Wohnstätte

Am 15. Februar besuchte das Elsdorfer Dreigestirn spontan die Wohnstätte der Lebenshilfe in Elsdorf. Prinz Dustin I (Hohn), Bauer Atze (Detlev Ziegner) und Jungfrau Kati (Kai Printz) samt Prinzenführer Dieter Klünter überraschte die Bewohner und Mitarbeiter mit einem besuch. Mit Gesang, Schunkeln und viel Spass verbrachten wir gemeinsam eine gute Weile. Die Leiterin Gabi Baxpehler wurde mit dem Sessionsorden geehrt und die Bewohner durften sich über eine Plakette auf Holz für die Wohngruppe freuen. Am Zug werden wir mit Freude dem Dreigestirn zurufen – Elsdorf Alaaf!


Sitzung Behinderter Bürger Kerpen

Das Festkomitee Karneval – Kerpen – Mödrath – Langenich hat uns bei seiner 21. Sitzung für behinderte Bürger am 16.Februar 2019 wieder überwältigt. Klasse Musik, tolle Tanzgruppen, Größen des Kölner Karnevals – eine tolle Mischung! Die Lebenshilfe war mit der Wohnstätte aus Elsdorf, dem FUD – Familienentlastenden Dienst, dem Betreuten Wohnen und dem Club 80 – Aktive Freizeit – mit alleine 40 Personen vertreten! Der Saal war außer Rand und Band, war begeistert. Ein besondere Höhepunkt war das Kerpener Dreigestirn mit Rock und Tanz im Saal! Wir kommen gerne wieder und danken den Organisatoren für diese gelungene Sitzung mit dreifachem: Kerpen – Alaaf – Festkomitee – Alaaf , Lebenshilfe – Alaaf!

KoKoBe in Frechen wieder erreichbar

Die KoKoBe (Kontakt-, Koordinierungs- und Beratungsstelle) in Frechen ist ab sofort wieder besetzt.

Frau Bettina Schroth und Frau Stefanie Kröger werden Sie donnerstags in der Zeit von 9.00 Uhr bis 16.30 Uhr vor Ort in Frechen beraten, weitere Termine sind nach Absprache möglich. Bitte rufen Sie an: 02234/697213 oder 02232/579912 oder mailen Sie:  

b.schroth@kokobe-rhein-erft-kreis.de   

s.kroeger@kokobe-rhein-erft-kreis.de

Die Lebenshilfe wünscht einen guten Start!

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