Investition Zukunft: Erfolgsmodell Ausbildungsbetrieb

„Azubis von heute sind die Fachkräfte von morgen“ lautet das Motto, welches wir in den vergangenen Jahren immer stärker verfolgten.

 

Vor allem in diesem Jahr machte sich dies deutlich bezahlt. Mit Erfolg haben unsere Ausbildungsabsolventen ihre Ausbildung abgeschlossen bleiben und sechs von sieben bleiben uns auch zukünftig als Mitarbeitende erhalten. Das freut uns sehr! Wir gratulieren nochmals recht herzlich und freuen uns auf die weitere gute Zusammenarbeit.

 

Und auch in diesem Jahr bieten wir wieder einige Ausbildungs- und Studienplätze an.

In den vergangenen Wochen durften wir insgesamt acht neue Auszubildende in unseren Einrichtungen begrüßen.

Besonders freut uns die Möglichkeit zwei unserer Alltagshelfer:innen aus dem vergangenen Kitajahr weiter beschäftigen und ihnen Plätze für die praxisintegrierte Qualifizierung zur Kinderpflegerin / zum Kinderpfleger anbieten zu können.

Durch die finanzielle Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds / REACT-EU als Teil der Reaktion der Union auf die COVID-19-Pandemie ist dies uns überhaupt möglich.

siehe hierzu auch: https://www.lebenshilfe-rek.de/europaeischer-sozialfond/

Wir wünschen all unseren neuen Auszubildenden eine abwechslungsreiche, lehrreiche und erfahrungsreiche Zeit bei uns und vor allem viel Freude bei Ihrer Tätigkeit.

EUTB und KoKoBe in neuen Räumen

Unsere beiden Mitarbeiterinnen der EUTB, Frau Metz-Mansel und Frau Reuffurth, stehen Ihnen für Beratung und Auskunft zur Verfügung.

Die EUTB© kann unter teilhabeberatung@eutb-frechen.de kontaktiert werden.

 

Die KoKoBe ist unter m.burgfels@kokobe-rhein-erft-kreis.de erreichbar. Sie können Termine zur Beratung telefonisch und per Mail vereinbaren.

 

Ihre EUTB© und KoKoBe

Ortsverein Kierdorf zu Gast bei den Kierdorfer Ströpp

Schon vor über einem Jahr sollte der Orstverein Kierdorf die Möglichkeit erhalten, unsere „neue“ Kita Kierdorfer Ströpp in Erftstadt Kierdorf zu besuchen. Die Coronaschutzverordnung machte es bisher nicht möglich.
 
 
Aber am Montag war es soweit und der Ortsverein Kierdorf konnte endlich unsere Kita Kierdorfer Ströpp besichtigen.
 
Viele Vertreter unterschiedlichster Kierdorfer Vereine waren zu Gast und von unserer Kindertagesstätte sehr angetan.
 
Die Einrichtungsleitung, Frau Annette Gilles, und der Geschäftsbereichsleiter Kindertagesstätten, Herr Sebastian Stöcker, empfiegen zehn Mitglieder des Ortsvereins Kierdorf und führten durch die Einrichtung.
 
Neben den Fakten zur Kita, konzeptionellen Inhalten und dem Schwerpunkt Inklusion, wurden auch Ideen aufgeführt, wie sich die Kita perspektivisch in die Ortgemeinschaft einbringen kann.
Wir hoffen, dass  es die Gegebenheiten bald wieder zulassen werden und wir uns als Einrichtung in Kierdorf, für Kierdorf, auch mehr einbinden können.
 
Einen besonderer Dank möchten wir der Roggendorfer Kinderhilfe aussprechen. Herr Richard Ogasa (1.Vorsitzender der Roggendorfer Kinderhilfe * Patricia * 1997 e.V.)  überreichte der Kita eine Spende in Höhe von 500€. Darüber freuen wir uns sehr!
 

 

 

Inklusion (er-)leben! – Deshalb bin ich hier!

Warum ich hier bin? Genau deshalb!

 

Gelebte Inklusion ist der Grund, weswegen ich mich für die Stelle als Geschäftsbereichsleiter Kita bei der Lebenshilfe im Rhein-Erft-Kreis e.V. entschieden habe.

Unsere Kindertagesstätten sind ein Ort für alle Kinder mit Ihren Familien.

Hier werden Kinder mit und ohne Förderbedarf oder Behinderung betreut und erleben Diversität auf allen Ebenen und in jedem Alter.

Durch situations- und bedürfnisorientiertes Arbeiten wie auch gruppenübergreifendes Arbeiten und durch interdisziplinäre Teams, lassen unsere Kitas den Kindern die bestmögliche Förderung und Betreuung zukommen.

Und das wichtigste, hier steht der Mensch mit seinen Stärken und Kompetenzen im Fokus.

Es ist eine Freude mit anzusehen, wie selbstverständlich Kinder miteinander umgehen, egal ob Behinderung, erhöhter Förderbedarf, Hautfarbe, Religion oder was auch immer.

Das wollte und will ich unterstützen und sehe so eine sinnvolle Aufgabe in meinem Job.

 

Mit unserem Konzept sind wir uns sicher, dass wir so die größte Möglichkeit haben, um Inklusion leben zu können. Aus diesem Grunde wollen wir dies perspektivisch im gesamten Rhein-Erft-Kreis ausbauen.

 Sebastian Stöcker (Geschäftsbereichsleitung Kita)

 

 

Wenn du mehr wissen möchtest, dann geh doch mal auf unsere Website oder wende dich direkt an unsere Kitas.

 

„Deine Stimme für Inklusion – wir machen mit!“

Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Voller Einsatz für ein gleichberechtigtes Miteinander

Unter dem Motto „Deine Stimme für Inklusion – mach mit!“ wollen auch wir uns für eine inklusive Gesellschaft stark machen

 

Der 5. Mai ist der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Jedes Jahr laden zahlreiche Verbände und Organisationen der Behindertenhilfe und -selbsthilfe zu vielen verschiedenen Aktionen ein, um auf die Situation von Menschen mit Behinderung in Deutschland aufmerksam zu machen. Dieses Mal lautet das Motto: „Deine Stimme für Inklusion – mach mit!“ Es ist ein Aufruf an alle Menschen, Missstände aufzudecken, Teilhabe-Barrieren sichtbar zu machen und Menschen mit Behinderung dabei zu unterstützen, sich für ihre Rechte einzusetzen – für mehr Miteinander statt Nebeneinander. Trotz erschwerter Bedingungen durch die Corona-Pandemie, haben unzählige Menschen neue Wege gefunden, um weiterhin Corona konforme Aktionen und Projekte umzusetzen. Das soll auch am 5. Mai so sein.

 

Um auf das Thema Inklusion aufmerksam zu machen, zeigen unsere Einrichtungen heute, mit Bannern und Aktionsmitteln, dass sie sich für eine inklusive Gesellschaft ohne Barrieren stark.

Darüber hinaus haben wir pünktlich zum 05.Mai eine neue E-Mail-Adresse eingerichtet.

barrierefrei@lebenshilfe-rek.de

lautet die neue Adresse, in welcher regionalen Forderungen, Missstände, und Teilhabe-Barrieren an uns gemeldet werden können.

Wir bearbeiten die Meldungen und leiten diese an die jeweiligen Stellen weiter, denn nur

durch gemeinsames Engagement können wir unsere Zukunft inklusiv gestalten.

Alternativ können Meldungen auch per Post an uns gesandt werden:

Lebenshilfe im Rhein-Erft-Kreis e.V.

Stichwort „Barrierefrei“

Desdorfer Str. 10

50189 Elsdorf

Auch telefonisch (02274-4707) oder per facebook sind wir gerne erreichbar!

Gemeinsam Teilhabe-Barrieren abbauen

Im zweiwöchigen Aktionszeitraum rund um den 5. Mai finden jedes Jahr deutschlandweit mehr als 600 verschiedene Aktionen und Projekte statt. „Wir möchten, dass auch in diesem Jahr trotz oder gerade wegen der Corona-Pandemie viele Menschen den 5. Mai nutzen, um ein deutliches Zeichen für Inklusion zu setzen – natürlich in einem Corona konformen Rahmen“, sagt Christina Marx, Leiterin der Aufklärung bei der Aktion Mensch. „Indem wir Teilhabe-Barrieren für Menschen mit Behinderung erkennen und diese gemeinsam abbauen, sorgen wir dafür, dass alle Menschen gleichberechtigt in unserer Gesellschaft leben und ihre Rechte in Anspruch nehmen können.“ Die Aktion Mensch möchte die Teilhabechancen für Menschen mit Behinderung spürbar verbessern und unterstützt seit mehr als 20 Jahren die Aktivitäten zum Protesttag. Sie koordiniert das Engagement und stellt Förder- sowie Aktionsmittel zur Verfügung.

 

Wo und wann (digitale) Angebote und Veranstaltungen in ihrer Stadt stattfinden, erfahren Interessierte einfach und schnell im Internet unter www.aktion-mensch.de/5mai. Unter dem Hashtag #5Mai können alle Teilnehmer*innen ihr Engagement rund um den Aktionstag in den sozialen Netzwerken mit anderen teilen.

 

Über die Aktion Mensch e.V.

Die Aktion Mensch e. V. ist die größte private Förderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland. Seit ihrer Gründung im Jahr 1964 hat sie mehr als vier Milliarden Euro an soziale Projekte weitergegeben. Ziel der Aktion Mensch ist, die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung, Kindern und Jugendlichen zu verbessern und das selbstverständliche Miteinander in der Gesellschaft zu fördern. Mit den Einnahmen aus ihrer Lotterie unterstützt die Aktion Mensch jeden Monat bis zu 1.000 Projekte. Möglich machen dies rund vier Millionen Lotterieteilnehmer. Zu den Mitgliedern gehören: ZDF, Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie, Paritätischer Gesamtverband und die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland. Seit Anfang 2014 ist Rudi Cerne ehrenamtlicher Botschafter der Aktion Mensch. www.aktion-mensch.de

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Vanessa Neuhaus

Kommunikation

Telefon: 0228 2092-304

E-Mail: vanessa.neuhaus@aktion-mensch.de 

www.aktion-mensch.de/5mai

Mülldetektive in Erftstadt

Die Vorschulkinder der Kita in Erftstadt machen aktuell eine „Ausbildung“ zu Müllexperten. Letzte Woche starteten die Vorschulkinder ihre Müllsammelaktion. Mit Zangen und Handschuhen durchsuchten die Kinder den Wald rund um die Kita. Dort haben sie jede Menge Müll gefunden: Alte Thermoskannen, Fußmatte, Wollpulli, Autoauspuff, Metallschilder und jede Menge Plastik. Der Müll wurde am kommenden Tag von der Stadt abgeholt.

 

Die Müllfresserchen. Die Kinder lernen, welches Müllfresserchen was am liebsten frisst.

Mit Handschuhen, Zangen und Mülltüten ging es durch den Wald.

Unglaublich, wieviel Müll man dort findet.

So viele Säcke Müll kamen bei der Müllsammelaktion zusammen. Die schweren Metallteile, wie einen alten Auspuff haben wir an einem Jägerstand abgelegt. Dort wurde es dann von der Stadt abgeholt.

Am Ende haben wir den Müll noch den Müllfresserchen zugeordnet, also getrennt, bevor er von der Stadt abgeholt wurde.

Der Osterhase kam von Globus

In diesem Jahr kam der Osterhase von Globus Köln-Marsdorf.

Lila Hasen, viele bunte Schokoeier, wie auch gefärbte Eier fanden über die Osterfeiertage Ihren Weg in die selbstgebasteltetn Nester unserer Kita-Kinder.

   

Dank Globus hatten unsere Kindertagesstätten schöne Osterfeste mit lustiger Eiersuche! 🐰☀🌷

Globus ist spitze! Dankeschön 🙂

13 Bäume für die Kierdorfer Ströpp

Bei uns wurde gepflanzt: Aktion „1000 Bäume für Erftstadt“ soll Stadt grüner machen

Die Aktion „1000 Bäume für Erftstadt“ ging in eine neue Runde. Aktuell werden über 350 Bäume in Erftstadt gepflanzt. 13 davon stehen in unserer Kita Kierdorfer Ströpp.

Am Montag rückte der Bagger an und grub 13 Löcher in das Außengelände unserer Erftstädter Kita. Einen Tag später kamen dann bereits die Bäume.

Bei den Bäumen handelt es sich um schon recht große Exemplare und fast ausschließlich heimische Laubbäume. Auch ein Apfel- und ein Birnenbaum sind dabei. Die Kinder sind jetzt schon gespannt, wann Sie das erste Obst ernten können.

Wir sind froh, dass wir einen Beitrag zu dem Projekt und zum Umweltschutz leisten können. Außerdem spenden die Bäume einen natürlichen Schatten in unserem Außengelände, sodass die Kinder auch bei stärker Sonneneinstrahlung gut geschützt sind.

Wir freuen uns sehr, Teil dieses tollen Projektes zu sein.

Danke!🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳

Ein besonderer Dank geht an den Vorsitzenden der Ortsvereinigung aus Erftstadt-Kierdorf, Hernn Karl-Heinz Dirheimer, welcher es uns ermöglichte an dem  Projekt teilzunehmen. Für die Koordination möchten wir uns bei Hernn Jens Hoffesommer und Frau Ute Kahlenberg von der Stadt Erftstadt bedanken, welche die Planung und die Steuerung der Umsetzung übernommen haben.

Doch was ist eigentich die Aktion „1000 Bäume für Erftstadt“?

Florian und Claudia von Ley haben die Pflanzaktion ins Leben gerufen. Ihre Tochter Antonia, die im Alter von zehn Jahren gestorben war, hatte sich gewünscht, dass so viele Bäume gepflanzt werden.

Mehr Infos unter: www.1000baeume.net

Spende statt Weihnachtsgeschenke

Unsere Kitas durften sich Anfang des Jahres über eine Spende der Firma Brömmelhaupt aus Frechen freuen, denn dort verzichtete man im letzten Jahr auf den Versand kleiner Weihnachtsgeschenke und unterstützte stattdessen jede unserer Kitas mit 250€.
 
In Brühl gibt es eine neue Kinderküche nebst Zubehör.
 
Die Kinder der Hürther Ströpp freuen sich über viele neue Gesellschaftsspiele und einen Minibeamer.
 
Die Kita Käthe Krämer in Frechen bestellte sich neues Spiel- und Fördermaterial.
 
Und die Kita Kierdorfer Ströpp kaufte sich von der Spende eine Experimentierwanne.
 
Wir und alle Kinder sagen recht herzlich DANKE!

Infektionsschutz muss Priorität haben

Als Arbeitgeber nehmen wir unsere Pflichten den Mitarbeitenden gegenüber ernst.

Mitarbeiterfürsorge ist eine dieser Pflichten.

Aus diesem Grunde ging der untenstehende Brief heute per Mail und per Post raus.

 

Infektionsschutz muss Priorität haben

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Laschet,

sehr geehrter Herr Minister Dr. Stamp,

sehr geehrte Mitglieder des Landtages Nordrhein-Westfalen,

 

hören Sie auf, leichtfertig mit den gesundheitlichen Interessen aller Mitarbeitenden im Erziehungswesen umzugehen!

Jede pädagogische Fachkraft, jede Leitung und jeder Träger weiß um die Nöte der Familien, die den Spagat zwischen Betreuung der Kinder und dem eigenen Job schaffen müssen. Wir sind nah dran an den Familien! Unsere Aufgabe als Pädagog*innen ist unter anderem familienunterstützend tätig zu sein. Dem kommen wir umfänglich nach. Mit unserem Einsatz unterstützen wir, trotz der schweren Umstände, die Wirtschaft und sorgen dafür, dass wichtige Strukturen aufrecht gehalten werden können. Dafür zeigen wir alle ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein.

 

Es mangelt an klaren Vorgaben der Politik

Sehr strikte und klare Vorgaben regulieren seit Beginn der Corona-Pandemie in allen Bereichen unser Leben. Lediglich für die Betreuung in Kindertagesstätten bleibt seit den Herbstferien 2020 eine klare Vorgabe der Politik aus!

Um der einst wirtschaftspolitisch motivierten Aussage, die Betreuung in den Kindertagesstätten bliebe für alle Eltern jederzeit möglich, weiterhin treu zu bleiben, entschied das NRW-Ministerium für den Kitabereich keinerlei Einschränkungen festzulegen. Anstatt klare Rahmenbedingungen, wie in anderen Wirtschaftsbereichen, zu vermitteln, senden Sie die Botschaft „die Kindertageseinrichtungen bleiben grundsätzlich geöffnet und die Eltern entscheiden eigenverantwortlich“, verbunden mit einem, bereits im letzten Jahr oftmals wirkungslosen Appell an die Eltern, man solle die Kinder nach Möglichkeit zu Hause betreuen und somit die Kontakte vermeiden. Doch die Realität sieht anders aus. In unseren Einrichtungen lässt sich inzwischen eine hohe Auslastung der regelmäßig genutzten Kitaplätze von bis zu 90% erkennen; Tendenz steigend. Ihre Kommunikation und die der Medien, Kindertagesstätten in NRW seien geschlossen, stößt bei Mitarbeitenden auf Unverständnis.

Indem Sie politisch für die Kindertagesstätten keine klare Entscheidung treffen, übertrugen Sie diese nahezu unlösbare Aufgabe an die jeweiligen Einrichtungen. Viele Eltern aber auch Kitas fühlen sich hierbei von der Politik allein gelassen und orientierungslos. Diese Divergenz führt für viele zu großen Irritationen. Insbesondere vermittelt die uneingeschränkte Öffnung der Kindertagesstätten eine Leichtigkeit im Umgang mit der Ansteckungsgefahr, sodass die ansonsten einschränkenden politischen Vorgaben massiv an Glaubhaftigkeit verloren haben.

 

Wer kümmert sich um unsere Belange?

Täglich arbeiten alle Mitarbeitenden auf engem Raum mit einer meist großen Kinderzahl. Dabei fällt der Schutz der Mitarbeiter eher sehr dürftig aus.

  • Ein Mindestabstand ist nicht zu gewährleisten
  • Für den Einsatz vulnerable Personen im Personal fehlen klare Handlungsempfehlungen/-vorgaben seitens der Politik

 

Aus der Sicht der Kita-Mitarbeitenden

Aktuell geltende Kontaktbeschränkungen reduzieren die Kontaktpersonen im privaten Umfeld auf eine weitere Person über den eigenen Hausstand hinaus. Mitarbeitende in Kindertagesstätten erhalten das Gefühl, die notwendige Betreuung des Kindes in der Einrichtung nicht einmal in Frage stellen zu dürfen.

In der Kita wird der Entwicklungsfortschritt der Kinder stärker als die Gesundheit der Mitarbeitenden gewertet und der Verzicht auf das Tragen von Masken zu Gunsten der Wahrnehmbarkeit von Mimik proklamiert. Der Verzicht auf Masken in öffentlichen Verkehrsmitteln wird hingegen als Ordnungswidrigkeit geahndet. Ladengeschäfte von mehreren tausend Quadratmetern müssen zwecks Eindämmung der Pandemie schließen, Kitas, deren Flächen wenige hundert Quadratmeter betragen, wird der nahezu ungeschützte Umgang mit durchschnittlich 10-15 Kinder pro Gruppe, deren Eltern und Mitarbeitenden auferlegt. 

Bitte haben Sie Verständnis dafür, wenngleich manch ein Vergleich ein wenig hinkt, die Akzeptanz für getroffene Maßnahmen zur Einschränkung der Pandemieausbreitung sinkt. Denn wir haben durch unsere tägliche Arbeit Angst um unsere Gesundheit – und die unserer Familien.

 

Was wir dringend brauchen!

Wir arbeiten täglich ohne jedwede Einschränkungen des Betreuungszulaufes und mit äußerst reduziertem Schutz auf wenige Zentimeter Entfernung mit und am Kind. Daher brauchen wir:

  • Eine dauerhafte tragfähige Plattform zur Kommunikation zwischen Trägern der Kindertageseinrichtungen und Politik
  • Konsens zwischen Leistungsfähigkeit der Kitas und effektiv nötigen Betreuungsplätzen
  • Faire Gewichtung für die Gesundheit der Mitarbeitenden in Kindertagesstätten trotz wirtschaftlicher Interessen
  • Klare Richtlinie bzw. Vorgaben an Familien seitens der Politik, welche sich am aktuellen Geschehen in den Kitas orientiert
  • Langfristige Beibehaltung einer stringenten und nachvollziehbaren Strategie
  • Eingrenzung des Betreuungsangebotes (Anzahl Tage/ Anzahl Stunden) auf nachweislich Familien mit Betreuungsbedarf, um die Gruppenstärken zu reduzieren
  • Umsetzung von Gesundheitsschutzmaßnahmen für Erzieherinnen/ Erzieher und somit auch für die Familien
  • drastische Reduzierung der Gruppengrößen
  • finanzielle Unterstützung bei mehrmaligen Schnelltests/ Woche
  • deutlich mehr finanzielle Unterstützung bei Hygiene- und Schutzmaterial,
  • regelmäßige PCR Tests
  • Möglichkeit zur schnellen Impfung
  • Klare Vorgaben und Unterstützung zur Risikominimierung vulnerabler Mitarbeiter
  • detaillierter und zeitnaher Informationsfluss an Träger der Kindertagesbetreuung mit zeitlichem Vorlauf vor Presseerklärungen seitens der Landes- und Bundesregierung

 

Wir nutzen mit diesem Schreiben den Weg in die Öffentlichkeit, da uns eine Plattform fehlt, mit Ihnen in Kontakt zu treten. Wir brauchen dringend eine dauerhafte, verlässliche Kommunikationsebene mit Ihnen als Entscheidern, um die Sachlage an der Basis zu evaluieren und anschließend verständliche, transparente und konsequente Handlungsweisen davon abzuleiten. Dies findet aktuell nicht statt.

 

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Laschet, sehr geehrter Herr Minister Dr. Stamp, sehr geehrte Mitglieder des Landtages Nordrhein-Westfalens, es wird Zeit zu handeln!

Jetzt haben Sie die Chance die geleistete Arbeit aller Mitarbeitenden in Kindertagesstätten mit Taten anzuerkennen und zum Schutze dieser in ihrem Arbeitsalltag hinzuwirken. Lassen Sie uns gemeinsam die Betreuung unserer Jüngsten in der Gesellschaft für die Kinder, die Eltern, aber nun endlich auch für die Mitarbeitenden vor Ort in gesundheitlich vertretbare Bahnen lenken.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Lebenshilfe im Rhein-Erft-Kreis e.V.

 

Sebastian Stöcker                                                                                          Horst Baxpehler

Geschäftsbereichsleitung Kindertagesstätten                                   Vorstandsvorsitzender

 

die Einrichtungsleitungen mit Teams:

Annette Gilles                                                                                                  Gabriele Maletz

Kita Kierdorfer Ströpp                                                                                 Kita Brühler & Schwadorfer Ströpp

 

Sascha Anhold                                                                                                 Franz Wehling

Kita Hürther Ströpp                                                                                      heilp. Kita Käthe Kraemer

 

sowie der Betriebsrat:

Denis Mannebach

Betriebsratvorsitzender

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