Der Nikolaus kommt auch in der Pandemie

Es ist doch so vieles anders in diesem 2020. Erstmals halten wir bewusst räumliche Distanz zu Menschen, die uns viel bedeuten, unsere Freizeitaktivitäten müssen in Frage gestellt werden und unseren Kindern müssen wir verständlich machen, was eine Pandemie bedeutet. Und seien wir ehrlich zu uns selbst, zu Beginn hatten die meisten von uns davon selbst keine Vorstellung.
Umso wichtiger ist es für uns alle, auch in dieser Zeit Raum für Normalität zu gewähren. So auch Normalität in der Advents- und Weihnachtszeit – eine Zeit, die geprägt ist von Ritualen und Besinnlichkeit.
Auch in unseren Kindertagesstätten sind wir bemüht so viel Normalität den Kindern und ihren Familien zu bieten, wie es mit Covid möglich ist. So leben wir in der Pandemie weiterhin Rituale. Ein elementares Ritual in der Adventszeit ist sicherlich das Feiern des Nikolaustages.
Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeigten sich in diesem Jahr sehr kreativ in der Gestaltung des Nikolaustages und boten in den einzelnen Einrichtungen sehr individuelle Konzepte.

Die Kinder der KiTa Kierdorfer Ströpp putzten so gemeinsam fleißig ihre Stiefel, welche über das Wochenende vor die Tür gestellt worden. Der Nikolaus beglückte die Kinder mit gefüllten Stiefeln am Montagmorgen.

In der KiTa Bühler Ströpp erhielt jedes Kind einen eigenen Nikolaussocken. Gemeinsam mit den Betreuerinnen und Betreuern unternahmen die Kinder einen Winterspaziergang. Bei Ihrer Rückkunft stolperten sie über fremde Spuren. Kam in der Zwischenzeit jemand fremdes zur KiTa? Hatte der Nikolaus tatsächlich ihre Abwesenheit genutzt, um kontaktreduziert die Socken zu füllen? Tatsächlich! Bei ihrer Rückkunft konnten sich die Kinder über gefüllte Socken freuen.

Die Kinder der KiTa Käthe Krämer erfuhren, dass auch der Nikolaus sich an Vorgaben halten musste. Er besuchte die Kinder mit einem Mund-Nasen-Schutz und hielt den nötigen Abstand. Aber ein wenig Normalität gab es natürlich trotzdem: Er hatte sein goldenes Buch dabei und kannte jedes artige Kind. Natürlich hatte er auch einen gut gefüllten Sack voller Geschenke für die Kinder.

   

In der KiTa Hürther Ströpp erreichte die Kinder eine Sprachnachricht des Nikolaus. Gleichzeitig bat er die Einrichtungsleitung, in seinem Namen die gefüllten Socken an die Kinder zu überreichen.

Der Nikolaus und die Lebenshilfe Rhein-Erft-Kreis möchten uns beim Globus SB-Warenhaus in Köln-Marsdorf für die reichhaltige Unterstützung bedanken. Globus stellte in diesem Jahr als Spende Füllungen der Stiefel und Socken zur Verfügung. So konnten sich die Kinder über Schokoladen-Nikoläuse, Mandarinen, Äpfel und Nüsse freuen.

Adventskalender bei Facebook

Spielrasen statt Maulwurfshügel

Die riesigen Maulwurfshügel in Kierdorf sind endlich weg. Stattdessen dürfen sich die Kinder der Kita Kierdorfer Ströpp über ein fertiges Außengelände freuen.

Die ganzen letzten Wochen standen die Kinder gespannt an den Fenstern und beobachteten die Bagger, Walzen und Lastwagen, welche täglich an der Kita und auf dem Außengelände unterwegs waren.

Eine Mitarbeitende der Kita erzählte kürzlich, dass es garnicht so schlimm war, dass die Fertigstellung des Außengelände so lange auf sich warten lies. Die Lage der Kita sei einfach super. Man wäre schnell im Wald oder vorne auf dem Spielplatz. Und sie ergänzte: „Außerdem, wann hat man sonst mal die Gelegenheit mit den Kindern einen solchen Prozess zu beobachten. Hier entstehen solch tolle Lernerfahrungen und ich war auch immer ganz gespannt! Allein die großen Fundamente der Spielgeräte zu sehen, die ja sonst immer unter der Erde sind, und zu verstehen, dass diese die Stabilität bringen, damit der Kletterturm nicht umfällt.“

Ja, es wurden Gruben gegraben, Erdhügel aufgehäuft, Türme aufgebaut, Büsche gepflanz, Rasen gerollt und verlegt uvm.

Im Frühling kommen dann noch die Bäume auf das Außengelände.

Und hier das Ergebnis. Wir denken, dass kann sich sehen lassen!

Mehr Fotos auf unsere Facebook-Seite.

GeschwisterWoche NRW

Seit inzwischen nun zwei Jahren gibt es das Geschwisterprojekt NRW für die Geschwister von Kindern mit Behinderung.

Und nicht nur in der Corona-Zeit sind Geschwister echte Held*innen.

Aus diesem Grunde wollte das Geschwisterprojekt NRW, gemeinsam mit den Ortsvereinigungen der Lebenshilfe, die Geschwisterwoche NRW zum Anlass nehmen und den Held*innnen ein Gesicht geben.

Vom 20. bis 27. November fand die Geschwisterwoche NRW statt und auch wir, die Lebenshilfe im Rhein-Erft-Kreis e.V., haben daran teilgenommen und täglich ein Posting auf Facebook erstellt.

Hier ein winziger Einblick:

 

Mehr dazu auf unserer Facebookseite!

 

weitere Infos zum Thema unter:

https://www.facebook.com/geschwisterprojekt.nrw/

https://www.lebenshilfe-nrw.de/de/dienstleistungen_einrichtungen/Geschwister-Projekt-NRW.php

https://geschwisternetz.de/?fbclid=IwAR3dq9DOxvkuntrTQyQR6FPv_gcU-WF8TeOuq9hs7u8LuBIHu2Y_kvGRm4Q

 

St. Martin mal anders!

Für die KiTa Brühler Ströpp war klar, St. Martin kann nicht einfach ausfallen. So haben sich die Erzieherinnen mit den Kindern einmal anders auf den Weg gemacht. Am späten Nachmittag zogen die Kinder ohne Eltern und nur in ihrem Gruppenverband mit ihren selbstgebastelten Laternen durch die Straßen von Schwadorf. Die Anwohner hatten viele Lichter in die Türen und Fenster gestellt und es wurde uns von Weitem zugewunken. Auch wenn der St. Martin mit seinem Pferd nicht dabei war, bekamen die Kindern ein wenig das Gefühl vom St. Martinsfest. Die Kinder fanden es „toll, schön, cool, gruselig“. Die anschließenden gespendeten Weckmänner der Dorfgemeinschaft haben sich die Kinder bei Kakao schmecken lassen.

Die Brühler Ströpp Gaby Maletz

Riesige Maulwurfshügel und Bagger in Kierdorf!

In unserer neuen Kita „Kierdorfer Ströpp“ ist ganz schön was los.

Vor Kurzem war das Außengelände noch ein Feld aus unterschiedlichsten Gräsern, Kamille, Mohn- und Kornblumen und war nicht sehr spannend und plötzlich sind dort täglich Bagger unterwegs und es entstehen Kuhlen und Erdhügel.

Ja, es ist endlich soweit und vor Kurzem starteten endlich die langersehnten Arbeiten im Außengelände der Kita „Kierdorfer Ströpp“ und seitdem tut sich jeden Tag ein bisschen mehr. Unsere Kinder beobachten den täglichen Fortschritt aus Ihren Gruppen heraus und können sich bald über ein Außengelände mit Schaukeln, Wippe, Sandkasten, Kletterturm und sogar einer Bobbycarrennstrecke freuen! Ob die großen Maulwurfshügel bleiben?

EUTB® in Frechen wieder besetzt!

Die EUTB® – ergänzende unabhängige Teilhabeberatung – in Frechen ist wieder besetzt.
Wir freuen uns, unsere neue Mitarbeiterin Kathrin H. Metz-Mansel begrüßen zu dürfen, welche seit dem 01. Oktober die Stelle der EUTB-Fachberatung übernommen hat. Ihr einen guten Start.
Nähere Infos zur EUTB und zur Erreichbarkeit unter: https://www.lebenshilfe-rek.de/eutb/

NEU! Wir kooperieren mit Urban Sports Club!!!

Morgen startet unsere neue Kooperation mit Urban Sports Club.

Wir freuen uns einen Beitrag zur Gesundheitsförderung unserer Mitarbeitenden leisten zu können, denn Gesundheit geht vor:

Mit einer kostengünstigen Mitgliedschaft bei Urban Sports Club unterstützen wir unsere Mitarbeitenden bei Ihren sportlichen Aktivitäten und deren Wohl für Körper und Seele.

Jetzt Herz zeigen – Montag 28.September – Wir sind Partnerorganisation der dm-Sozialinitiative HelferHerzen

Die dm-Sozialinitiative HelferHerzen geht im September in die vierte Runde: Am 28.09.2020 ruft dm-drogerie markt zu einem bundesweiten Spendentag auf.
dm spendet 5 Prozent des Tagesumsatzes an die ausgewählten Partnerorganisationen. Wir haben erneut das Glück eine dieser Partnerorganisationen zu sein. Somit gehen am kommenden Montag die 5% des Tagesumsatzes der dm-Filiale Elsdorf an unsere Wohnstätte.

Zeig auch du Herz und unterstütze uns durch deinen Einkauf am Montag!

Investition Zukunft: 14 Auszubildende in nur fünf Einrichtungen – Die Lebenshilfe im Rhein-Erft-Kreis

Seit dem 01.08. investiert die Lebenshilfe im Rhein-Erft-Kreis e.V. noch stärker in Ausbildung als bisher, denn die Azubis von heute sind die Fachkräfte von morgen.

 

Der Fachkräftemangel im sozialpädagogischen Bereich ist schon lange angekommen und die Tendenz ist steigend. „Bei fast jeder Bewerberin, die ich einstelle, weiß ich, dass ich einer anderen Einrichtung Personal wegnehme“, so Gabi Baxpehler, Geschäftsbereichsleitung für den Bereich Erwachsene. In Sachen Personalmanagement beschäftigt sich die Führungsebene schon seit Jahren verstärkt damit, neues Personal zu akquirieren. Nun setzt die Lebenshilfe verstärkt in den Bereich Ausbildung.

14 Auszubildende in nur fünf Einrichtungen. Die Ausbildungsquote bei der LH REK ist überdurchschnittlich. Rund zehn Prozent aller Mitarbeiter sind in Ausbildung.

Im letzten Ausbildungsjahr waren es noch fünf Ausbildungsstellen, nun sind es fast dreimal so viele. Zehn der aktuell 14 Auszubildenden haben im August neu angefangen. Die Ausbildungen und deren Formen sind dabei vielfältig. Sei es nur das Anerkennungsjahr oder die praxisintegrierte Ausbildungsform zur Erzieher*in oder Heilerziehungspfleger*in, ein duales Studium für Soziale Arbeit, oder eine Außenarbeitsstelle der gemeinnützigen Werkstätten Köln (GWK) für eine berufliche Bildungsmaßnahme. Sowohl in der Wohnstätte in Elsdorf, als auch in den Kitas in Brühl, Erftstadt, Hürth und Frechen wird ausgebildet. Geschäftsbereichsleiter für Kindertagesstätten, Sebastian Stöcker, sagt: „Die Investition in Ausbildung ist notwendig, um dem Fachkraftmangel entgegenzuwirken und die Zukunft zu sichern“.

Die Lebenshilfe im Rhein-Erft-Kreis e.V. hat in den vergangenen Monaten sehr viele Anfragen und Bewerbungen von Auszubildenden erhalten. Pandemiebedingt war und ist es für viele Azubis und Studenten sehr schwierig eine Praxisstelle zu finden. „Bei uns ging der Bewerbungsprozess trotz Pandemie fast reibungslos weiter, da wir sehr schnell die Möglichkeit der Videokonferenz für unsere Vorstellungsgespräche genutzt haben.“, so Sebastian Stöcker weiter.

Die LH REK möchte auch andere Träger ermuntern verstärkt auszubilden, denn der Fachkräftemangel ist auch auf fehlende Ausbildungsplätze und Praxisstellen zurückzuführen.

Das eigene Fachpersonal noch stärker selbst auszubilden, als eine Lösung des Problems, ist die neue Strategie, welche die Lebenshilfe im Rhein-Erft-Kreis e.V nun verfolgt.

„Wenn sich die Azubis bei uns wohlfühlen und eine angemessene Ausbildung erhalten, können wir später auf Fachkräfte zurückgreifen, die qualitativ gute fachliche Arbeit leisten.“, betont der Vorstandsvorsitzende, Horst Baxpehler, „Aber natürlich freuen wir uns auch jederzeit sehr über externe Bewerbungen.“