Von der heilpädagogischen Kita zur inklusiven Einrichtung: Lebenshilfe im Rhein-Erft-Kreis macht Mut zur Veränderung
11 Jahre Kita Hürther Ströpp – Ein Jubiläumsfest voller Freude und Gemeinschaft
Bei bestem Sommerwetter feierte die Kita Hürther Ströpp ihr 11-jähriges Bestehen gemeinsam mit Kindern, Familien, Mitarbeitenden, Kooperationspartnern und vielen weiteren Gästen. Das Jubiläumsfest bot zahlreiche Gelegenheiten für Begegnung, Spiel und Austausch und zeigte einmal mehr, wie lebendig die Gemeinschaft rund um die Kita ist.
Bereits zur Begrüßung machte Kitaleiter:in Lena Sittard deutlich, dass die erfolgreiche Arbeit der Kita nur durch das Zusammenspiel vieler Menschen möglich ist. In ihrer Ansprache dankte sie den Familien für ihre tägliche Unterstützung und das Vertrauen in die Arbeit der Einrichtung. Ebenso hob sie die Bedeutung der langjährigen Kooperationspartner hervor, die die Kita auf vielfältige Weise begleiten und unterstützen. Ein besonderer Dank galt darüber hinaus den Mitarbeitenden, die mit großem Engagement, Herzblut und Fachlichkeit jeden Tag wertvolle Arbeit für die Kinder und ihre Familien leisten.
Auch der Vorstandsvorsitzende der Lebenshilfe im Rhein-Erft-Kreis e.V., Horst Baxpehler, richtete einige Worte an die Gäste. In seiner Rede erinnerte er daran, dass die Kita Hürther Ströpp die erste inklusive Kindertagesstätte des Trägers war. Er betonte, wie stolz die Lebenshilfe darauf sei, seit mittlerweile elf Jahren aktiv daran mitzuwirken, eine inklusive Gesellschaft zu gestalten. Die Kita stehe dabei beispielhaft für das Selbstverständnis der Lebenshilfe, allen Kindern einen Ort des gemeinsamen Lernens, Spielens und Aufwachsens zu bieten – unabhängig davon, ob sie mit oder ohne Behinderung leben.
Ein besonderer Dank gilt den Familien, die mit ihren zahlreichen Spenden zu einem vielfältigen und reichhaltigen Buffet beigetragen haben. Die große Auswahl an süßen und herzhaften Speisen sorgte für das leibliche Wohl aller Besucherinnen und Besucher und machte das Fest zu einem kulinarischen Gemeinschaftserlebnis.

Mit viel Kreativität und Engagement hatten sich die Mitarbeitenden der Kita abwechslungsreiche Spielestationen ausgedacht. So konnten die Kinder zunächst eigene Schatzsäckchen nähen, um anschließend bei einer Schatzsuche im Sand nach funkelnden Edelsteinen zu graben. Für jede Menge Spaß sorgten außerdem das Spaghetti-Wettessen, ein Schnellbootrennen mit selbstgebastelten Schwamm-Segelbooten sowie das beliebte Entenangeln.
Besonders knifflig wurde es an der Station „Wer ist wer?“. Hier galt es, die Mitarbeitenden anhand ihrer Kinderfotos zu erkennen – eine Aufgabe, die viele Gäste vor spannende Rätsel stellte und für zahlreiche Lacher sorgte.
Ein besonderes Highlight und gleichzeitig eine gelungene Überraschung für die Kinder war der Auftritt eines Zauberers. Mit seinem abwechslungsreichen Programm sorgte er für staunende Gesichter, begeisterte Kinderaugen und viele magische Momente. Die Vorführung zog zahlreiche Besucherinnen und Besucher in ihren Bann und war zweifellos einer der Höhepunkte des Festes.

Anlässlich des Jubiläums überreichten Horst Baxpehler gemeinsam mit der Geschäftsbereichsleitung Kindertagesstätten, Sebastian Stöcker, einen Blauglockenbaum für das Außengelände der Kita. Der Baum soll in den kommenden Jahren zu einer stattlichen Größe heranwachsen und den Kindern an sonnigen Tagen wertvollen Schatten spenden. Gleichzeitig steht er symbolisch für die Entwicklung der Einrichtung und die vielen Kinder, die die Kita in den vergangenen elf Jahren begleitet hat.

Ein weiterer Dank gilt den zahlreichen Kooperationspartnern, die die Kita teilweise bereits seit ihrer Gründung vor elf Jahren begleiten und unterstützen. Umso schöner war es, viele von ihnen persönlich auf dem Jubiläumsfest begrüßen zu dürfen und gemeinsam auf die erfolgreiche Entwicklung der Einrichtung zurückzublicken.
Das Jubiläumsfest war geprägt von guter Stimmung, vielen Begegnungen und strahlenden Kinderaugen. Mit dem Fest wurde nicht nur auf elf erfolgreiche Jahre zurückgeblickt, sondern auch ein Zeichen für die Zukunft gesetzt – ganz im Sinne des neu gepflanzten Blauglockenbaums, der gemeinsam mit den Kindern, Familien und Mitarbeitenden weiter wachsen wird. Die Kita Hürther Ströpp bedankt sich bei allen Gästen, Unterstützerinnen und Unterstützern sowie den Mitarbeitenden, die mit ihrem Engagement, ihrer Kreativität und ihrem Einsatz zum Gelingen dieses besonderen Tages beigetragen haben.
Auf viele weitere Jahre!
Offener Brief zur KiBiz-Novellierung: Dringender Handlungsbedarf aus Sicht der freien Träger
Elsdorf/Rhein-Erft-Kreis: Die Lebenshilfe im Rhein-Erft-Kreis e.V. hat sich mit einem offenen Brief an die politisch Verantwortlichen in Nordrhein-Westfalen gewandt. Anlass ist die aktuell laufende Novellierung des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz).
Als freier Träger von Kindertageseinrichtungen begrüßen wir ausdrücklich, dass das Land Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit Kommunen und Wohlfahrtsverbänden an einer Weiterentwicklung des KiBiz arbeitet. Der Reformprozess ist notwendig und wichtig. Aus unserer praktischen Erfahrung heraus sehen wir jedoch erheblichen Nachbesserungsbedarf, um die Kindertagesbetreuung langfristig zu stabilisieren und die Qualität frühkindlicher Bildung verlässlich zu sichern.
In unserem offenen Brief machen wir deutlich, dass die bislang vorgesehenen Änderungen aus unserer Sicht nicht ausreichen. Insbesondere die anhaltende strukturelle Unterfinanzierung, fehlende Planungssicherheit für Träger, der zunehmende bürokratische Aufwand sowie ungelöste Fragen bei Personalgewinnung, Inklusion und Investitionen stellen die Einrichtungen weiterhin vor große Herausforderungen.
Parallel zu diesem offenen Brief beteiligen wir uns aktiv an der Lobbyarbeit rund um die KiBiz-Reform. Unser Ziel ist es, uns frühzeitig und konstruktiv in die Gestaltungsprozesse einzubringen und positiv auf die zukünftigen Rahmenbedingungen der Kindertagesbetreuung Einfluss zu nehmen – für unsere Mitgliedsorganisationen ebenso wie für alle Kita-Träger unter dem Dach der Wohlfahrtsverbände.
In diesem Zusammenhang unterstützen wir ausdrücklich eine aktuell laufende Petition zum Erhalt eingruppiger Kindertageseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen. Konkret sind in Mönchengladbach derzeit drei Elterninitiativen – Eltern-Kind-Gruppe Schabernack e.V., Kindertagesstätte Butterblume e.V. und KITA Stadtwaldräuber e.V. – durch die geplanten Regelungen der KiBiz-Reform von einer möglichen Schließung bedroht. Alle drei Einrichtungen stehen unter dem Dach des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes NRW e.V. und leisten seit vielen Jahren wertvolle pädagogische Arbeit. Sie sind ein wichtiger Bestandteil einer vielfältigen, bedarfsgerechten und qualitativ hochwertigen Kita-Landschaft.
Die Petition macht auf die prekäre Situation eingruppiger Kitas aufmerksam und setzt sich für ihren Fortbestand ein. Dieses Anliegen unterstützen wir ausdrücklich – auch stellvertretend für viele weitere kleine Einrichtungen im Land, die durch strukturelle Benachteiligungen im aktuellen Finanzierungssystem zunehmend unter Druck geraten.
Wir rufen daher alle Interessierten herzlich dazu auf, sich an der Petition zu beteiligen und diese weiterzuverbreiten. Jede Unterschrift trägt dazu bei, den politischen Entscheidungsträgern die Bedeutung eingruppiger Kitas und einer fairen, praxistauglichen KiBiz-Reform deutlich zu machen.
👉 Zur Petition: https://www.change.org/p/kleinen-kitas-droht-das-aus
👉 Den vollständigen offenen Brief zur KiBiz-Novellierung finden Sie hier.

5 Jahre Kita Kierdorfer Ströpp – Ein Fest voller Magie, Musik und Gemeinschaft ????????
Am vergangenen Wochenende war es so weit: Die Kita Kierdorfer Ströpp feierte ihr 5-jähriges Jubiläum – 65 Monate voller Entwicklung, Entdeckungen und gelebter Vielfalt. Trotz des einsetzenden Regens herrschte eine wunderbar fröhliche Stimmung, die durch viele liebevoll gestaltete Programmpunkte getragen wurde.
Mit einer herzlichen Begrüßung durch die stellvertretende Leitung, Jacqueline Krüger, gefolgt von zwei bewegenden Reden:
Die Geschäftsbereichsleitung blickte auf die gemeinsame Geschichte der Kita zurück – mit Zahlen, die für mehr stehen:
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5 Jahre Kita voller kleiner und großer Momente,
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insgesamt 40 engagierte Mitarbeitende,
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und 119 Kinder, die hier bisher Tag für Tag ihre Welt entdecken.
„Inklusion ist für uns kein Zusatz – sie ist unser Selbstverständnis“, so eine der zentralen Botschaften.
Auch der Vorstandsvorsitzende richtete seine Glückwünsche an das Team und die Kinder und überreichte der stellvertretenden Leitung einen kleinen Apfelbaum; ein Zeichen für Wachstum, Zukunft und das gemeinsame Weiterentwickeln der Kita, des Teams und natürlich der Kinder.

???? Ein besonderer Gänsehautmoment folgte direkt im Anschluss: Das eigens zum Jubiläum getextete und komponierte Jubiläumslied, geschrieben von einer engagierten Mitarbeiterin, Ilonka Lindelaub, wurde gemeinsam von Mitarbeitenden und Kindern aufgeführt. Der Gesang und die berührenden Zeilen sorgten bei vielen Gästen für strahlende Gesichter. (siehe unten)
Danach ging es spielerisch und kulinarisch weiter:
???? Der Zauberer „Magic Mike“ verzauberte die Kinder mit faszinierenden Tricks und brachte einige zum Staunen.
???? Beim Kinderschminken wurden kleine Tiger, Feen und Superhelden mit leuchtenden Farben und noch leuchtenderen Augen sichtbar.
???? Für das leibliche Wohl sorgten Würstchen, eine große Auswahl an leckeren Salaten und eine süße Kuchenvielfalt für alle Schleckermäuler. (Vielen Dank an alle Spender:innen)
Wir sagen Danke an alle Mitarbeitenden, Eltern, Kinder, Unterstützer:innen und Gäste, die diesen Tag und die letzten fünf Jahre so besonders gemacht haben.
Auf viele weitere bunte und fröhliche Jahre voller Herz, Vielfalt und gemeinsamer Entwicklung in der Kita Kierdorfer Ströpp!

Kinderschutz – Eine Gemeinschaftsaufgabe, die uns besonders am Herzen liegt
Als Träger setzen wir uns im gesamten Rhein-Erft-Kreis aktiv für den Schutz von Kindern ein – mit einem besonderen Fokus auf Kinder mit Behinderung, die oft zusätzlichen Schutz und Unterstützung benötigen.
Kinderschutz ist für uns eine wichtige Gemeinschaftsaufgabe, die nur durch Zusammenarbeit und Vernetzung gelingen kann. Deshalb sind wir stolz und dankbar, Teil des Netzwerks Kinderschutz in Bergheim zu sein, das sich engagiert für das Wohl aller Kinder einsetzt.
In der Kreisstadt Bergheim liegt der Fokus auf der Sensibilisierung der Öffentlichkeit für das Thema Kinderschutz, der Vermittlung von Ansprechpartner:innen und Verfahren sowie der Berichterstattung über die Arbeit des kommunalen Kinderschutznetzwerks. Diese wichtigen Aufgaben stärken den Schutz von Kindern in unserer Gesellschaft.
Heute startet im Rahmen dieser Arbeit eine neue Social-Media-Kampagne, die das Bewusstsein für den Kinderschutz weiter schärfen soll. Weitere Informationen entnehmen Sie der Pressemitteilung.
Gemeinsam können wir dazu beitragen, Kinder – insbesondere Kinder mit Behinderung – zu schützen und ihnen ein sicheres Umfeld zu bieten.
Entlastungstage
Angebot von Entlastungstage für Kinder/Jugendliche mit Beeinträchtigung und deren Geschwister
Unser Familienunterstützenden Dienstes bietet am 23.10.2024 von 09-14:00 Uhr ein Freizeitangebot an. Dieses wird auf dem Gelände der Lebenshilfe im Rhein-Erft-Kreis e.V., Desdorferstraße 10, 50189 Elsdorf stattfinden. An diesem Tag werden unterschiedliche Angebote den Herbst einläuten.
Am 22.11.2024 laden wir zu einem Adventsnachmittag mit unseren Bewohnern auf dem Gelände der Lebenshilfe im Rhein-Erft-Kreis e.V. von 14-18 Uhr ein.
Bei uns sind alle Kinder ab 6 Jahren willkommen. Wir werden ein buntes Freizeitprogramm aus Kreativ- und Bewegungsangeboten anbieten. Für eine Verpflegung ist an diesen Tagen gesorgt.
Dafür können Sie Ihre Kinder ab dem 20.10.2024 unter fud@lebenshilfe-rek.de anmelden. Bitte geben Sie dabei den Namen und das Alter Ihres Kindes an, ob Ihr Kind eine 1:1 Betreuung benötigt und wie wir Sie erreichen (Telefonnummer!) können.
Die Plätze sind begrenzt und wir versuchen diese gerecht aufzuteilen.
Mit Unterstützung von Spenden können wir Ihnen diese Tage zur Entlastung anbieten. Dennoch würde ein Unkostenbeitrag von 20€/Kind/Tag anfallen. Diesen Betrag können Sie nach der Anmeldebestätigung durch uns (durch Anruf/Mail) dann bis jeweils eine Woche vorm Datum überweisen.
Wir freuen uns auf einen großartigen Tag mit Ihren Kindern!
Einladung – Infonachmittage der Kita Hürther Ströpp
Einladung zum „Infonachmittag für Interessierte“ am 09.10.24 und 20.11.24 von 14:30 – ca. 16:00 Uhr.
Dieser Termin richtet sich ausschließlich an interessierte Eltern, die unsere Einrichtung kennenlernen möchten
Der Besichtigungstermin findet ohne Kinder statt.
Wir freuen uns Sie in unserer Kita Hürther Ströpp (Scholastikastr. 1, 50354 Hürth) begrüßen zu dürfen.

Für weitere Infos zur Kita bitte hier klicken.
Black Week: Gegen den Ausverkauf der sozialen Landschaft in NRW!
Die Unsicherheit über die Zukunft sozialer Dienstleistungen in NRW ist so groß wie nie. Die Rahmenbedingungen waren schon in der Vergangenheit selten auskömmlich, nun sind sie endgültig untragbar. Mangelverwaltung, Fachkräftemangel, Finanzierungslücken, Versorgungslücken und zu viel Bürokratie sind Alltag in den sozialen Einrichtungen in NRW. Wir sehen schwarz, wenn sich nicht endlich etwas ändert!
Wir fordern daher eine schlanke und effiziente Bürokratie für die Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege NRW, Arbeitsbedingungen, die es uns ermöglichen, mit guten Kräften unsere Angebote zu sichern, einen Erhalt der sozialen Angebote der Freien Wohlfahrtspflege in NRW und auskömmliche Finanzierung für die soziale Infrastruktur in unserem Land.
Vom 10.-14. Juni ruft die Freie Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen zur „Black Week“ auf!
Wir wollen in dieser gemeinsamen Aktionswoche mit allen Trägern und Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege auf diese Missstände hinweisen und Druck auf Entscheidungsträger ausüben, damit die Bedingungen unserer Arbeit endlich nachhaltig verbessert werden.

Wir fordern eine gesicherte, langfristige Finanzierung unserer Angebote und Dienstleistungen, einen Erhalt der sozialen Angebote der Freien Wohlfahrtspflege in NRW, Arbeitsbedingungen, damit wir mit guten Kräften die Daseinsvorsorge sichern können und eine schlanke und effiziente Bürokratie für die Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege in NRW!
Aktuelle Zahlen, Daten und Fakten zu den Missständen in der Wohlfahrts- und Sozialarbeit NRW haben wir Ihnen hier zusammengetragen.
- Factsheet Bürokratisierung
- Factsheet Fachkräfte
- Factsheet Finanzierung
- Factsheet Versorgungssicherheit
Solidarität mit der Lebenshilfe Mönchengladbach – Nie wieder ist jetzt!
Erklärung der Verbände und Träger der Freien Wohlfahrtspflege sowie weiterer Organisationen der Zivil- und Stadtgesellschaft und der Stadt Mönchengladbach zum Angriff auf die Lebenshilfe
Solidarität mit der Lebenshilfe Mönchengladbach – Nie wieder ist jetzt!
Mit Entsetzen und Bestürzung haben wir die Nachricht aufgenommen, dass die Lebenshilfe Mönchengladbach angegriffen wurde. In der Nacht auf Montag, den 27. Mai 2024, haben mutmaßlich Rechtsextreme mit einem Ziegelstein die Geschäftsstelle und ein Wohnhaus der Lebenshilfe Mönchengladbach beschädigt. Auf dem Stein stand, „Euthanasie ist die Lösung.“ Euthanasie war die systematische Ermordung von Menschen mit Behinderungen während der Nazi-Zeit.
Die Lebenshilfe Mönchengladbach ist eine Selbsthilfevereinigung, die sich seit 1966 für Menschen mit geistiger Behinderung einsetzt. Sie ist Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband. Dass eine Organisation der Behindertenhilfe angegriffen wird, erinnert uns an das dunkelste Kapitel unserer Geschichte.
Angriffe wie der auf die Lebenshilfe bedrohen nicht nur Menschen mit Behinderungen, sondern richten sich gegen uns alle und unsere demokratischen Werte. Seit Jahren erleben wir mit großer Sorge, dass die Grenzen des Sagbaren immer weiter verschoben werden. Den Worten folgen Taten – Gewalttaten gegen politische Gegner*innen und alle Menschen, denen die Rechtsextremen die Gleichwertigkeit absprechen. Der Angriff verdeutlicht, dass es notwendig ist, dass wir zusammenstehen und uns gemeinsam dem erstarkenden Faschismus entgegenstellen.
Wir erklären unsere Solidarität mit der Lebenshilfe Mönchengladbach, ihren Beschäftigten, den Bewohner*innen, den Klient*innen und deren Familien. Wir wollen, dass sich alle Menschen in unserer Stadt sicher und akzeptiert fühlen. Alles, was in unseren Möglichkeiten steht, wollen wir dazu beitragen.
Mönchengladbach ist eine offene, vielfältige und tolerante Stadt. Gegenseitiger Respekt und Mitmenschlichkeit sind Grundlagen unseres Zusammenlebens. Faschistische Parolen und Gewalt haben in unserer Stadt keinen Platz.
Mönchengladbach, 03.06.2024
Ebenso möchten wir auf die Resolution des Inklusionsbeirates NRW zum menschenverachtenden Angriff auf die Mönchengladbacher Lebenshilfe aufmerksam machen , die durch die Staatskanzlei NRW versendet wurde.
NRW bleib sozial! – Deine Stimme für ein soziales NRW.
NRW bleib sozial!
Deine Stimme für ein soziales NRW.
Unterfinanzierung, Fachkräftemangel, überbordende Bürokratie, Versorgungslücken und vieles mehr – wir müssen weiter lautstark auf die unerträglichen Missstände im sozialen Bereich aufmerksam machen!
Nach wie vor gilt: Weite Teile der sozialen Infrastruktur in NRW stehen mit dem Rücken zur Wand, die Lage in den Einrichtungen und Diensten quer über alle Handlungsfelder ist weiterhin dramatisch. Politik muss jetzt handeln, sonst drohen durch den Wegfall zahlreicher sozialer Angebote große gesellschaftliche und politische Nöte.
Unsere Forderungen für ein soziales Nordrhein-Westfalen.
Wir fordern:
- … eine auskömmliche Finanzierung für die soziale Infrastruktur in unserem Land.
- … Arbeitsbedingungen, die es uns ermöglichen, mit guten Kräften unsere Angebote zu sichern.
- … eine schlanke und effiziente Bürokratie für die Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege in NRW.
- … einen Erhalt der sozialen Angebote der Freien Wohlfahrtspflege in NRW.
Du unterstützt diese Forderungen?
Dann beteilige dich online über diesen Link:
https://www.freiewohlfahrtspflege-nrw.de/nrw-bleib-sozial-unterstuetzung
Wir wollen damit ein öffentliches Zeichen setzen und der Landesregierung deutlich machen:
Zahlreiche Menschen fordern von der Politik deutliche Verbesserungen für die soziale Infrastruktur in NRW!
Die Politik muss endlich handeln, damit sich die Rahmenbedingungen für die sozialen Einrichtungen in unserem Land verbessern!

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