18. Februar 2023 – Bachem Alaaf – wir sind wieder dabei

Am Karnevalssamstag, den 18. Februar 2023 sind wir im 60. Jahr der Lebenshilfe im Rhein-Erft-Kreis wieder im Zug dabei!

Um 13:30 geht es los, mit Bimmelbahn und Bagagewagen ziehen wieder bis zu 100 Personen in der Gruppe der Lebenshilfe durch Bachem:

„Ov krüzz oder quer – uns Lebenshilfe lieben wir sehr“

Unterstützung als Wagenengel und Teilnehmer sind gerne willkommen: Anmeldung bei: karneval@lebenshilfe-rek.de

Unseren Spendern und Förderern danken wir schon jetzt und freuen uns auf viele Jecken am Wegesrand!

Bachem – Alaaf

Lebenshilfe Wohnstätte gestaltet Adventsfenster: 3. Dezember Alt-Kaster

Bedburg: Endlich war es wieder soweit: Die Bewohner der Wohnstätte Elsdorf konnten das Adventfenster in Alt Kaster gestalten. Schneemann, Baum, Stern und Logo der Lebenshilfe sind die Elemente des Fensters. Die Gastgeberin des Hauses Vikariestraße 17a, Damaris, hatte um 18:00 Uhr alle Hände voll zu tun, rund 50 Besucher mit Glühwein, Punsch und Leckereien zu versorgen. Guter Tradition folgend hat Horst eine Weihnachtsgeschichte vorgelesen und ein wenig für besinnliche und nachdenkliche Stimmung gesorgt. Wir danken Damaris für das Fenster das Licht und die Bewirtung, dem Altstadtverein Kaster für die tolle Möglichkeit hier am Fenster mitzuwirken. Den Bewohnern und Beschäftigten der Wohnstätte herzlichen Dank für die tolle Idee und Gestaltung des Fensters!

bei Tag

und bei Nacht

 

Horst liest eine Weihnachtsgeschichte

 

Kosten für Begleitung im Krankenhaus werden ab 1. November erstattet

Lebenshilfe: Wichtige Unterstützung für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung endlich finanziell gesichert!

Berlin. Für Patientinnen und Patienten mit geistiger oder mehrfacher Behinderung bringt der 1. November große Erleichterung: Bei einem Aufenthalt im Krankenhaus können sie sich von einer vertrauten Person begleiten lassen. Darauf haben sie dann einen Rechtsanspruch und die Kosten werden erstattet. „Wir sind froh, dass diese wichtige Unterstützung nun endlich auf sichere finanzielle Füße gestellt wurde. Das hatte die Lebenshilfe über viele Jahre gefordert“, so Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und frühere Gesundheitsministerin.

 

Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung haben im Krankenhaus besondere Bedürfnisse. Die neue Umgebung und medizinische Eingriffe sind für sie meist beängstigend und schwer zu verstehen, die Kommunikation mit dem Klinikpersonal ist insgesamt schwierig. So können gerade bei Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf Versorgungsmängel auftreten, Diagnosen nicht gestellt und Therapien unmöglich werden.

 

Selbst wenn Menschen mit Beeinträchtigung im Alltag gut zurechtkommen, können sie im Krankenhaus überfordert sein. Eine begleitende Vertrauensperson ist da eine wertvolle Hilfe. Sie kann schon durch ihre bloße Anwesenheit beruhigend wirken und so die Kooperationsbereitschaft erhöhen. Außerdem kann sie bei sprachlich stark beeinträchtigten Patienten Verhaltensweisen richtig deuten und dem Krankenhauspersonal wichtige Hinweise geben.

 

Mit den ab 1. November gültigen Regelungen werden neben den Ausgaben für Unterkunft und Verpflegung der Vertrauensperson nun auch die Kosten der Begleitung selbst übernommen. Leisten nahe Angehörige oder Bezugspersonen aus dem engsten persönlichen Umfeld die Unterstützung, ist die Krankenkasse zuständig und gewährt Krankengeld zum Ausgleich des Verdienstausfalls. Sind es vertraute Unterstützungspersonen eines Leistungserbringers der Eingliederungshilfe, wird die Begleitung vom Träger der Eingliederungshilfe finanziert.

 

Unter www.lebenshilfe.de informiert die Lebenshilfe ausführlich über die gesetzlichen Neuerungen zur Assistenz im Krankenhaus. Dort ist auch eine Checkliste zu finden und eine Handreichung der Fachverbände für Menschen mit Behinderung.

Keine Ex-Post-Triage wie sie Ärzteverbände fordern

Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung zur Anhörung zum Triage-Gesetzentwurf:

Berlin, 20. Oktober 2022 – Anlässlich der gestrigen öffentlichen
Anhörung im Bundestag zum sogenannten Triage-Gesetzentwurf
erklären die Fachverbände für Menschen mit Behinderung:

 

Eine Zulassung von Behandlungsabbrüchen, um andere Patienten mit
einem Beatmungsgerät zu behandeln (Ex-Post-Triage), lehnen die
Fachverbände für Menschen mit Behinderung entschieden ab. Diese
Ex-Post-Triage hatten Ärzteverbände in der Anhörung massiv gefordert.
Das Bundesverfassungsgericht hat dem Gesetzgeber
unmissverständlich aufgegeben, Menschen mit Behinderung bei
Zuteilungsentscheidungen im Fall knapper intensivmedizinischer
Ressourcen, auch Triage genannt, wirksam vor Diskriminierung zu
schützen. Bei der Zulassung der Ex-Post-Triage ist jedoch zu
befürchten, dass gerade Menschen mit Behinderung und
Vorerkrankungen im Zugang zur lebensrettenden Behandlung
benachteiligt werden. Ein solches Gesetz darf nicht verabschiedet
werden!

Die fünf Fachverbände für Menschen mit Behinderung repräsentieren
ca. 90 Prozent der Dienste und Einrichtungen für Menschen mit
geistiger, seelischer, körperlicher oder mehrfacher Behinderung in
Deutschland. Ethisches Fundament der Zusammenarbeit ist das
gemeinsame Bekenntnis zur Menschenwürde sowie zum Recht auf
Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit
Behinderung am Leben in der Gesellschaft. Weitere Informationen
unter: www.diefachverbaende.de

Steigende Energiekosten und Katastrophenschutz

Schnelle Lösungen für steigende Energiekosten gefordert und absurde Notfallregelungsforderungen in der Eingliederungshilfe müssen zurückgenommen werden.

Hürth. Die Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen stellt fest, dass soziale Einrichtungen aktuell in einer Krisensituation mit maßgeblichen Folgen im Stich gelassen werden. „Nicht nur, dass die Menschen mit Behinderung und die Einrichtungen, in denen sie leben, seit Monaten im Unklaren darüber gelassen werden, wer die steigenden und teilweise bereits aktuell erhöhten Strom- und Gaspreise bezahlt, wird nun noch staatliche Verantwortung des Katastrophenschutzes an die Träger der Einrichtungen abgewälzt“, klagt Landesgeschäftsführerin Bärbel Brüning.

So berichtet der Kölner Stadtanzeiger am 7. Oktober 2022, dass im Gezänke von Bund und Ländern die Sozialen Träger zum „Streichobjekt“ des Beschlusspapiers des Gaspreisdeckels werden könnten. Der aktuell gefasste Beschluss zur Senkung der Mehrwertsteuer wird die erhöhten Kosten – wenn überhaupt – nur geringfügig abmildern. Erste Träger haben bereits die Schließung von Einrichtungen zum Ende des Jahres angekündigt. Die Leistungserbringer geraten in existenziell bedrohliche finanzielle Lagen, was die Versorgung der Menschen gefährdet.

Darüber hinaus gehen bei den nordrhein-westfälischen Lebenshilfen inzwischen Schreiben kommunaler Behörden ein, die auf eine E-Mail des Landkreistages Nordrhein-Westfalen zurückgehen. Darin werden die Träger von Besonderen Wohnformen der Eingliederungshilfe[1] aufgefordert, „bei einem flächendeckenden Stromausfall“ Notstromaggregate vorzuhalten. Argumentiert wird mit einem Passus der Durchführungsverordnung des Wohn- und Teilhabegesetzes, der sich aber ausschließlich an die Träger von Intensiv-Wohngemeinschaften richtet, nicht aber an Träger besonderer Wohnformen[2].

„Dieses Rechtsverständnis des Landkreistages NRW ist befremdlich. Hier werden Forderungen an Einrichtungen formuliert, die der Gesetzgeber gar nicht vorsieht. Darüber hinaus stelle ich in Frage, ob die Finanzierung der Notstromaggregate durch die zuständigen Kostenträger vor dem 24. Februar 2022 überhaupt genehmigt worden wären und auch aktuell ist dies nicht geklärt. Die Versorgung von teilweise mehrstöckigen Gebäuden mit Notstromaggregaten ist unrealistisch; nebenbei müssten Unmengen von Diesel vorgehalten und gelagert werden, um diese überhaupt zu betreiben. Ob die notwendigen Mengen überhaupt auf dem Markt zu kaufen sind, ist zudem fragwürdig und Lagerungs- und Brandschutzthemen kommen noch obendrauf. Völlig absurd und nicht umsetzbar sind solche Forderungen“, sagt Brüning.

„Notwendig ist vielmehr eine umgehende Finanzierungszusage für die hohen Strom- und Gaspreise sowie die selbstverständliche Berücksichtigung der Einrichtungen und Angebote der Eingliederungshilfe bei der Versorgung insgesamt. Die Versorgung „kritischer Infrastruktur“ wurde bereits mehrfach mündlich durch die Bundesregierung zugesichert. Dieses Mal darf nicht passieren, was bereits unter der Corona-Pandemie passierte: Krankenhäuser und Pflege werden gesehen, doch die Menschen mit Behinderung geraten aus dem Blick. Bund und Länder müssen Vorsorge für eventuelle Notfallsituationen schaffen, um die Versorgung der Menschen in jedem Falle aufrecht zu halten. Schnelle und pragmatische Lösungen sind gefragt. Wir machen uns ernsthafte Sorgen um die Versorgung. Ganz grundsätzlich und erst recht in Krisenzeiten müssen Menschen mit Behinderung und ihre Lebenssituationen immer mitgedacht werden“, sagt Brüning.

[1] ehemals stationäre Wohneinrichtung

Freizeit-Tipp: 11.09.2022 Hürth im Sommer ab 15 Uhr

Der Hürther Beirat für Menschen mit Behinderung lädt zum Fest ein: Sonntag, 11.09.2022, Einlass 15 Uhr.

Es wird Comedy,  Live Musik und Spiele für die ganze Familie geboten!

Der Eintritt ist Frei!

Weitere Informationen: Auf das Bild klicken

Neue Stellenangebote

Finden Sie Ihre Zukunft bei uns:

 

Für unser Betreutes Wohnen:

FUD sucht:

Für unsere Kitas:

Für unsere Kitas und Wohnstätte:

Interesse an einem Praktikum, einer Ausbildung oder einem Dualen Studium bei uns? Dann einfach eine Bewerbung an: bewerbung@lebenshilfe-rek.de

Sommer-Ferienspiele 2022 – vielen Dank, es war toll!

In der Zeit vom 27.06-08.07.2022 fanden zum wiederholten Mal die Ferienspiele der Lebenshilfe im Rhein-Erft-Kreis e.V. an der Schule zum Römerturm in Bergheim-Thorr statt. „Natur erforschen- Sinne schärfen“ war das Thema bei der Kooperation mit der Schule zum Römerturm. Der Eselhof in Tollhausen, der Besuch der Erlebnispädagogen von „Landstreicher“, der Musikmentor Herr Juwig, die Waldschule der Kreis Jägerschaft und das Tolino Kinderlabor hat die Sinne der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen neu erleben lassen.

Bewegung und Wasser kam bei herrlichem Sommerwetter nicht zu kurz und sorgte für Luft und die nötige Abkühlung.

Unsere Köchin hat aus regionalen und saisonalen Zutaten täglich frisch gekochtes Mittagsessen bereitet. Ein weiteres großes tägliches Highlight für die Kinder und Jugendlichen.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, Unterstützern und Helfern für diese wirklich tollen zwei Wochen!

Neu und aktiv: Arbeitskreis für Ferien- und Freizeitangebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit geistiger Behinderung im Rhein- Erft- Kreis

Anfang Juni fand der erste Arbeitskreis zum Thema „Ferien- und Freizeitangebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit geistiger Behinderung im Rhein- Erft-Kreis“ statt.  Carina Eßer, die den FUD der Lebenshilfe im Rhein- Erft-Kreis leitet, moderierte diesen Austausch der Träger der Behindertenhilfe, Jugendzentren, Vertreter der kommunalen Kinder- und Jugendhilfe, unterschiedliche Beratungsstellen (KoKoBe, Curacon) und Projekt- und Stiftungsvetreter.  Diskutiert wurde über die aktuelle Lage der Angebote im REK, die Finanzierung dieser, die Vernetzung, über Kooperationen zwischen der Kinder- und Jugendhilfe und der Behindertenhilfe im Hinblick auf inklusive Angebote und die Mitarbeiterakquise.

Alle waren sich schnell einig darüber, dass es ein gutes Netzwerk über diesen Arbeitskreis geben muss, um die Angebote möglichst zeitnah an unseren Personenkreis heranzutragen. Zudem soll daran gearbeitet werden, den Bedarf bei den Familien mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen abzufragen, um passendere Angebote zu schaffen. Diese Aufgabe wollen alle Beteiligten gerne möglichst gemeinsam gestalten und in einem guten Austausch bleiben. Dieser erste Arbeitskreis erwies sich als ein guter Beginn und wird am 26.10.22 von 10:00-12:00 Uhr fortgesetzt. Alle Interessierten können sich gerne bei Carina Eßer unter carina.esser@lebenshilfe-rek.de anmelden. Wir freuen uns auf diese gemeinsame Aufgabe.

Vielen Dank Martina Manthey!

Nach fast 22 Jahren Tätigkeit in der Wohnstätte der Lebenshilfe wünschen wir Frau Martina Manthey alles Gute für ihren wohlverdienten Ruhestand.

Frau Manthey war die gute Seele der Einrichtung. Sie hat mit Ihrem umfangreichen Wissen im Bereich der Hauswirtschaft (Küche, Reinigung und Wäschepflege) als auch als Hygienebeauftragte  für einen sehr guten Standard in der Einrichtung gesorgt. Zusätzlich war Sie Ansprechpartnerin für die Kindertagesstätten, sie erarbeitete im Bereich des Qualitätsmanagements ein Handbuch für die Hauswirtschaft und Hygiene. Neben diesen Aufgaben hat sie sich sehr für das Wohl der Bewohner eingesetzt. Sie war immer mit Herz dabei und hatte ein offenes Ohr für alle Belange, unterstützte tatkräftig in der Betreuung und bei Freizeitaktivitäten.

Die Bewohner und Mitarbeiter sagen Danke für ihren immensen Einsatz und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute.

 

Impressum Datenschutz