Vielen Dank Martina Manthey!

Nach fast 22 Jahren Tätigkeit in der Wohnstätte der Lebenshilfe wünschen wir Frau Martina Manthey alles Gute für ihren wohlverdienten Ruhestand.

Frau Manthey war die gute Seele der Einrichtung. Sie hat mit Ihrem umfangreichen Wissen im Bereich der Hauswirtschaft (Küche, Reinigung und Wäschepflege) als auch als Hygienebeauftragte  für einen sehr guten Standard in der Einrichtung gesorgt. Zusätzlich war Sie Ansprechpartnerin für die Kindertagesstätten, sie erarbeitete im Bereich des Qualitätsmanagements ein Handbuch für die Hauswirtschaft und Hygiene. Neben diesen Aufgaben hat sie sich sehr für das Wohl der Bewohner eingesetzt. Sie war immer mit Herz dabei und hatte ein offenes Ohr für alle Belange, unterstützte tatkräftig in der Betreuung und bei Freizeitaktivitäten.

Die Bewohner und Mitarbeiter sagen Danke für ihren immensen Einsatz und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute.

 

Herzlichen Glückwunsch zu 25 Jahren!!!

Mit Eröffnung der Wohnstätte am 1.02.2022 vor 25 Jahren haben wir nun ein weiteres Dienstjubiläum zu feiern. Wir gratulieren Frau Dagmar Bier, liebevoll auch „Nachteule“ genannt, zum 25-jährigen Dienstjubiläum. Sie betreut liebevoll, mit viel Engagement unsere Bewohner in der Nacht.  Wir, die Bewohner und das Team freuen uns auf eine weiterhin gute Betreuung und Zusammenarbeit und sagen Danke!

Lebenshilfe ruft zu Frieden auf

Berlin. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe ist tief erschüttert über den Krieg in der Ukraine. Sie ruft zu Frieden auf und setzt große Hoffnungen in die Wiederaufnahme diplomatischer Verhandlungen.

Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Bundesministerin a.D., erklärt: „All den mutigen Ukrainerinnen und Ukrainern gehören unsere Solidarität und Unterstützung. In dieser unglaublichen Not dürfen die Schwächsten der Gesellschaft nicht vergessen werden. Große Sorgen machen wir uns um die Menschen mit Behinderung und ihre Familien. Wer kümmert sich um ihre Sicherheit, ihre Betreuung und Versorgung, wenn ein Land auf der Flucht ist? Als Lebenshilfe stehen wir bereit Hilfe zu leisten, wenn Flüchtlinge mit Behinderung aus der Ukraine nach Deutschland kommen.“

Alaaf – Festkomitee Kerpen besucht Wohnstätte in Elsdorf

Leider fand in diesem Jahr die Karnevalssitzung für behinderte Bürger aus Kerpen unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. ….aber das Festkomitee hatte sich etwas ganz Besonderes überlegt.

So wurde die Sitzung aufgezeichnet und ist über den Link www.festkomitee.info/behindertensitzung.html abzurufen.

Auch überbrachten Herr Mein und Herr Jahn, Mitglieder des Festkomitees Karneval Kerpen-Mödrath-Langenich e.V.  den Karnevalsorden der Session 2022 Frau Baxpehler in Vertretung für die Klienten der Lebenshilfe.

Danke und drei Mal „Kerpen, Elsdorf, Kerpen ALAAF sagen die Bewohner der Wohnstätte aus Elsdorf, Klienten des betreuten Wohnens und Teilnehmer des Club 80.

25 Jahre – Herzlichen Glückwunsch!!!

Vor 25 Jahren, am 01. Februar 1997, wurde die Wohnstätte der Lebenshilfe im Rhein-Erft-Kreis eröffnet, die ersten Bewohner zogen ein. Vom ersten Tag an begleitet und unterstützt Herr Rolf Hirsekorn diese besonderen Menschen. Wir gratulieren Herrn Hirsekorn ganz herzlich zum 25-jährigen Dienstjubiläum,  seinem Einsatz mit vielen besonderen Ideen und seiner langjährigen Treue.

Wir freuen uns auf eine weitere gute Zusammenarbeit und wünschen weiterhin viel Freude bei der Arbeit.

Gabi Baxpehler: 25 Jahre Lebenshilfe

Am 01.12.1996 hat Gabi Baxpehler hauptamtlich die Aufgabe der Leitung der Wohnstätte in Elsdorf der Lebenshilfe im Rhein-Erft-Kreis übernommen. Bereits zuvor hat sie den Aufbau dieses Projektes im Beirat maßgeblich voran getrieben. Zum 01.02.1997 zogen dann die ersten von 20 Bewohnern ins Haus. Heute gehört dieses Haus zu einer festen Größe im Kreis. Die Menschen fühlen sich dort geborgen und wohl. Neben diesem Projekt hat Frau Baxpehler das Betreute Wohnen, den Familienunterstützenden Dienst (FUD), die Beratungsstellen: KoKoBe Frechen und EUTB(R) aufgebaut. Seit Mitte des Jahres trägt sie als Geschäftsbereichsleiterin für den weiteren Auf- und Ausbau der Wohn- und Freizeit- und Beratungsangebote die Verantwortung. Wir danken Frau Baxpehler für ihren herausragenden Einsatz und ihr Engagement. Sie hat das Gesicht dieser Bereiche geprägt und gestaltet. „Sie ist die Wohnstätte der Lebenshilfe“, wie Christian Zingsheim,  Schriftführer, in seiner Ansprache es ausdrückte. Herzlichen Glückwunsch

 

Glückwünsche zu 25 Jahren Lebenshilfe (v.r.): Christian Zingsheim (Schriftführer), Gabi Baxpehler, Michael Geisbüsch (Schatzmeister), Horst Baxpehler (Vorstandsvorsitzender)

Menschen mit Behinderung schützen! Booster-Impfung sofort!

Bundesvereinigung Lebenshilfe fordert umgehende Booster-Impfungen gegen Corona 

Berlin. Angesichts steigender Infektionszahlen und fehlender Impfteams in Einrichtungen der Behindertenhilfe fordert Lebenshilfe-Bundesvorsitzende Ulla Schmidt, Bundesministerin a.D.: „Menschen mit Behinderung brauchen mehr Schutz! Schon jetzt kommt es zu größeren Ausbrüchen in Einrichtungen der Behindertenhilfe mit infizierten Bewohner*innen und Mitarbeitenden. Daher müssen jetzt schnellstmöglich Booster Impfungen durchgeführt werden.“

Im Gegensatz zu den Impfungen Anfang des Jahres kommen vielerorts keine Impfteams in die Einrichtungen. Stattdessen werden Menschen mit Behinderung auf Hausärzt*innen verwiesen, die angesichts der aufgehobenen Priorisierung für Auffrischimpfungen oft kaum Impftermine vergeben können. Auch für Mitarbeitende in der Behindertenhilfe ist dies schwierig: „Wir sind dankbar, dass viele Mitarbeitende die Impfmöglichkeiten wahrnehmen und so wirksam zum Schutz für Menschen mit Behinderung beitragen. Angesichts der aktuellen hohen Zahlen begrüße ich persönlich die Diskussion zur Einführung einer Impfpflicht – als Mittel zum Schutz besonders gefährdeter Personengruppen. Menschen mit Behinderung gehören sicherlich dazu“, fährt Ulla Schmidt fort. „Die monatelange Isolation, der Menschen mit Behinderung ausgesetzt waren, hat ihre Spuren hinterlassen – auch bei den Familien, die sie teilweise nicht besuchen konnten, teilweise über lange Zeit rund um die Uhr die Betreuung übernommen haben. Viele Menschen mit Behinderung konnten zudem nicht verstehen, was der Grund für diese Isolation war.“

Selbstvertreterin Manuela Stock gehört dem Bundesvorstand als Frau mit Beeinträchtigung an und fügt hinzu: „In diesem sehr schwierigen Verlauf der Corona-Pandemie fordere ich von den Politikern: Es darf kein Kontaktverbot geben! Werkstätten und andere Einrichtungen müssen sicher sein! Und wir brauchen zuverlässige Unterstützung!“

Neue Bänke, Dank des Lions Club Bergheim

Der Sommer ist da, der Garten wartet. Der Lions Club Bergheim hat drei neue Bänke für die Wohnstätte gefördert. Zwei Bänke mit Rückenlehne, eine Bank ohne Rückenlehne. Alle Bänke finden stets einen Popo, der sich hier niederlässt. Ein kleines Schwätzchen am Haus, einfach nur die Sonne genießen oder dem Gemüse beim Wachsen zusehen. Für jeden ist ein passender Platz da.

Mit vereinten Kräften wurden die robusten Kunststoffbänke selbst aufgebaut und neue Erfahrungen gesammelt.

Wir danken den Lion  herzlichst und freuen uns über neue Aussichten und Orte für ein Gespräch.

Sommer, Sonne, der Eiswagen an der Wohnstätte

letzten Samstag konnten sich die Bewohner der Wohnstätte der Lebenshilfe über den Eiswagen aus Grevenbroich freuen.

Für jeden war etwas dabei: 1 Kugel bis 4 Kugeln mit und ohne Sahne, Spaghettieis, Erdbeerbecher, Krokant und Vieles mehr. Jeder hat das passende Eis gefunden. Einige hatten es bei der großen Auswahl schwer, das passende Eis zu finden. Eine tolle Abwechslung und ein echtes Event. Genossen wurde auch auf den neunen Bänken, die uns der Lions-Club Bergheim spendiert hatte!

Werkstatt Entgelt ist „keine Wertschätzung der Arbeitsleistung“

Lebenshilfe: Menschen mit Beeinträchtigung in Werkstätten haben einen besseren Lohn verdient!
Anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai fordert die Bundesvereinigung Lebenshilfe ein neues System der Entlohnung für Menschen mit Beeinträchtigung, die in Werkstätten beschäftigt sind.

Berlin. Rund 300.000 Frauen und Männer mit Beeinträchtigung arbeiten bundesweit in Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) und erhalten ein monatliches Entgelt von durchschnittlich 210 Euro. „Das ist nicht mehr als ein Taschengeld“, sagt Lebenshilfe-Bundesvorsitzende Ulla Schmidt, MdB und Bundesministerin a.D. „Auch wenn Menschen mit Beeinträchtigung zusätzlich Sozialleistungen bekommen, empfinden sie ihren Lohn als viel zu niedrig und höchst ungerecht. Sie haben einen besseren Lohn verdient. Schließlich gehen die meisten von ihnen wie alle anderen fünf Tage die Woche zur Arbeit.“  Die Lebenshilfe setzt sich daher schon lange für eine Reform des Entgeltes in Werkstätten ein. 

Das bestehende System ist vielschichtig und steht immer in Wechselwirkung mit staatlichen Unterstützungsleistungen für Menschen mit Behinderung. Dies macht es Beschäftigten und ihren Angehörigen schwer, die Entlohnung in der WfbM nachzuvollziehen. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe fordert, Einkommensmodelle so weiterzuentwickeln, dass Werkstattbeschäftigte von ihrem Entgelt leben können und nicht auf weitere existenzsichernde Leistungen angewiesen sind. Auch soll das Entgeltsystem gut verständlich und transparent sein.

Die Lebenshilfe begrüßt, dass der Bundestag mit dem kürzlich verabschiedeten Teilhabestärkungsgesetz die Bunderegierung aufgefordert hat, so zeitnah wie möglich gesetzliche Anpassungen zur Neugestaltung des Entgeltsystems umzusetzen. Bereits während des laufenden Forschungsvorhabens der Bundesregierung zum Entgeltsystem soll an einem entsprechenden Konzept gearbeitet werden. Die Lebenshilfe begleitet das Forschungsvorhaben durch einen Sitz in der Steuerungsgruppe.

Unser NRW Landesvorsitzender Prof. Dr. Gerd Ascheid erklärt dazu zusätzlich folgendes:

„Das gegenwärtige Entgeltsystem für Menschen mit Beeinträchtigung, die in Werkstätten für Menschen mit Behinderung arbeiten, ist keine Wertschätzung der Arbeitsleistung dieser Menschen. Hier muss sich grundlegend etwas ändern! Auf der anderen Seite gibt es im ersten Arbeitsmarkt für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung noch viele Hürden und Vorbehalte, die überwunden werden müssen. Beides zu ändern ist essentiell für die Inklusion von Menschen mit Behinderung!“

 

Hier finden Sie weitere Informationen zum Werkstatt-Entgelt.

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