Neue Bänke, Dank des Lions Club Bergheim

Der Sommer ist da, der Garten wartet. Der Lions Club Bergheim hat drei neue Bänke für die Wohnstätte gefördert. Zwei Bänke mit Rückenlehne, eine Bank ohne Rückenlehne. Alle Bänke finden stets einen Popo, der sich hier niederlässt. Ein kleines Schwätzchen am Haus, einfach nur die Sonne genießen oder dem Gemüse beim Wachsen zusehen. Für jeden ist ein passender Platz da.

Mit vereinten Kräften wurden die robusten Kunststoffbänke selbst aufgebaut und neue Erfahrungen gesammelt.

Wir danken den Lion  herzlichst und freuen uns über neue Aussichten und Orte für ein Gespräch.

Sommer, Sonne, der Eiswagen an der Wohnstätte

letzten Samstag konnten sich die Bewohner der Wohnstätte der Lebenshilfe über den Eiswagen aus Grevenbroich freuen.

Für jeden war etwas dabei: 1 Kugel bis 4 Kugeln mit und ohne Sahne, Spaghettieis, Erdbeerbecher, Krokant und Vieles mehr. Jeder hat das passende Eis gefunden. Einige hatten es bei der großen Auswahl schwer, das passende Eis zu finden. Eine tolle Abwechslung und ein echtes Event. Genossen wurde auch auf den neunen Bänken, die uns der Lions-Club Bergheim spendiert hatte!

Werkstatt Entgelt ist „keine Wertschätzung der Arbeitsleistung“

Lebenshilfe: Menschen mit Beeinträchtigung in Werkstätten haben einen besseren Lohn verdient!
Anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai fordert die Bundesvereinigung Lebenshilfe ein neues System der Entlohnung für Menschen mit Beeinträchtigung, die in Werkstätten beschäftigt sind.

Berlin. Rund 300.000 Frauen und Männer mit Beeinträchtigung arbeiten bundesweit in Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) und erhalten ein monatliches Entgelt von durchschnittlich 210 Euro. „Das ist nicht mehr als ein Taschengeld“, sagt Lebenshilfe-Bundesvorsitzende Ulla Schmidt, MdB und Bundesministerin a.D. „Auch wenn Menschen mit Beeinträchtigung zusätzlich Sozialleistungen bekommen, empfinden sie ihren Lohn als viel zu niedrig und höchst ungerecht. Sie haben einen besseren Lohn verdient. Schließlich gehen die meisten von ihnen wie alle anderen fünf Tage die Woche zur Arbeit.“  Die Lebenshilfe setzt sich daher schon lange für eine Reform des Entgeltes in Werkstätten ein. 

Das bestehende System ist vielschichtig und steht immer in Wechselwirkung mit staatlichen Unterstützungsleistungen für Menschen mit Behinderung. Dies macht es Beschäftigten und ihren Angehörigen schwer, die Entlohnung in der WfbM nachzuvollziehen. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe fordert, Einkommensmodelle so weiterzuentwickeln, dass Werkstattbeschäftigte von ihrem Entgelt leben können und nicht auf weitere existenzsichernde Leistungen angewiesen sind. Auch soll das Entgeltsystem gut verständlich und transparent sein.

Die Lebenshilfe begrüßt, dass der Bundestag mit dem kürzlich verabschiedeten Teilhabestärkungsgesetz die Bunderegierung aufgefordert hat, so zeitnah wie möglich gesetzliche Anpassungen zur Neugestaltung des Entgeltsystems umzusetzen. Bereits während des laufenden Forschungsvorhabens der Bundesregierung zum Entgeltsystem soll an einem entsprechenden Konzept gearbeitet werden. Die Lebenshilfe begleitet das Forschungsvorhaben durch einen Sitz in der Steuerungsgruppe.

Unser NRW Landesvorsitzender Prof. Dr. Gerd Ascheid erklärt dazu zusätzlich folgendes:

„Das gegenwärtige Entgeltsystem für Menschen mit Beeinträchtigung, die in Werkstätten für Menschen mit Behinderung arbeiten, ist keine Wertschätzung der Arbeitsleistung dieser Menschen. Hier muss sich grundlegend etwas ändern! Auf der anderen Seite gibt es im ersten Arbeitsmarkt für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung noch viele Hürden und Vorbehalte, die überwunden werden müssen. Beides zu ändern ist essentiell für die Inklusion von Menschen mit Behinderung!“

 

Hier finden Sie weitere Informationen zum Werkstatt-Entgelt.

Frohe Ostern aus dem Homeoffice der Wohnstätte

Mit toller Unterstützung durch die WfbM, den REHA-Betrieben Erftland können die Bewohner der Wohnstätte derzeit im Homeoffice arbeiten. Der Tag vergeht im Fluge. Auch schönen und spaßige Arbeiten sind dabei.

Heute war die Vorbereitung für Ostern dran:

Eier färben bei strahlendem Sonnenschein auf der Terasse.

Seht selbst wie schön schon alleine das Zwischenergebnis ist:

Wir danken den engagierten Kolleginnen der REHA-Betriebe und der Wohnstätte und wünschen ein schönes und sonniges Osterfest!

30.03.2021

Wir für Menschlichkeit und Vielfalt

Über 400 Organisationen unterzeichnen Erklärung für Menschlichkeit und Vielfalt im Superwahljahr 2021

hier geht es zum Text in leichter Sprache!

Mit der gemeinsamen Erklärung zeigen zum Auftakt des Wahljahres 435 Verbände, Initiativen und Einrichtungen aus dem Bereich der Behindertenhilfe und der Sozialen Psychiatrie gemeinsam klare Haltung gegen Rassismus und Rechtsextremismus und warnen vor Hetze und Stimmungsmache rechter Akteur*innen wie der AfD und ähnlicher Bewegungen. Mit Sorge beobachten die Verbände, wie versucht wird, eine Stimmung zu erzeugen, die Hass und Gewalt nicht nur gegen Menschen mit Behinderung, psychischer oder physischer Krankheit schürt, sondern gegen alle, die sich für eine offene und vielfältige Gesellschaft engagieren. „Wir treten ein für Menschlichkeit und Vielfalt. Und wir sind nicht alleine: Wir stehen für Millionen Menschen in Deutschland, die das Auftreten und die Ziele von Parteien wie der Alternative für Deutschland und anderer rechter Bewegungen entschieden ablehnen“, heißt es in der Erklärung. Die AfD habe vielfach gezeigt, dass sie in ihren Reihen Menschen- und Lebensfeindlichkeit dulde, sie fördere Nationalismus, Rechtspopulismus und Rechtsextremismus. Heute sei daher plötzlich „wieder an der Tagesordnung, was in Deutschland lange als überwunden galt“, warnen die Unterzeichnenden.
Die Mitzeichnenden, die von Organisationen der Selbsthilfe über Förder- und Inklusionsorganisationen bis zu Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege reichen, zeigen sich entschlossen, Hass und Hetze entgegenzutreten: „Wir lassen nicht zu, dass in Deutschland eine Stimmung erzeugt wird, die unsere Gesellschaft spaltet“, heißt es in der Erklärung. Durch Aufklärung, Beratung und öffentlichkeitswirksame Aktionen soll durch verschiedenste Aktivitäten der Unterzeichnenden „für eine menschliche und lebenswerte Zukunft für uns alle“ geworben werden. Ziel der Mitzeichnenden ist es, im Superwahljahr ein Zeichen für Demokratie zu setzen. Sie betonen, es komme auf jede Stimme an und fordern auf, zur Wahl zu gehen.
Unterzeichnet wurde die Erklärung unter anderem vom Sozialverband VdK Deutschland, dem Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland, den Fachverbänden für Menschen mit Behinderung, dem
Paritätischen Gesamtverband und der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie. Bislang wird die Erklärung bundesweit von weit mehr als 400 Verbänden, Initiativen und Einrichtungen
mitgetragen.

Der gesamte Erklärungstext und die Liste der Mitzeichnungen ist online unter www.wir-fmv.org abrufbar.
Hintergrund: Bereits im April 2018 und im November 2019 haben sich zahlreiche Verbände öffentlich gegen Versuche aus den Reihen der AfD positioniert, Menschen mit Behinderungen und
psychischen Erkrankungen herabzuwürdigen und für rassistische Stimmungsmache zu instrumentalisieren.
Kontakt für Presseanfragen: kontakt@wir-fmv.or

Festkomitee Karneval Kerpen-Mödrath-Langenich übergibt Orden an der Wohnstätte

Eine Delegation (2 Personen) hat am Weiberfastnacht die Wohnstätte erreicht und in sicherer Entfernung für jeden Bewohner im Hause einen Festorden überreicht.

Leider konnte die ursprünglich geplante Aktion mit einem kleinen Ständchen und fröhlicher Musik wegen des Gesundheits- und Ordnungsamtes nicht durchgeführt werden. Alle Bewohner und Mitarbeitenden hatten sich sehr darauf gefreut.

Dank des Einsatzes des Festkomitees konnten zumindest die Orden Ihre Träger erreichen!

Herzlichen Dank dem Festkomitee, dem DRK Kerpen und Dem BSK Kerpen. Alle Bewohner und Mitarbeitenden freuen sich auf die nächste Sitzung behinderter Bürger in Kerpen – eine feste Adresse und heiß geliebte Aktion im Karneval

Dreimol von Hätze:

„Kerpener Festkomitee – Alaaf“

„Lebenshilfe -Alaaf“

„Behindertensitzung – Alaaf“

Neue Stellenangebote

Finden Sie Ihre Zukunft bei uns:

 

Für unsere Wohnstätte in Elsdorf ab sofort:

Unterstützung fürs BeWo:

FUD sucht:

Für die EUTB in Frechen:

Mitarbeiter/innen für unsere Kindertagesstätten:

Interesse an einem Praktikum in der Kita? Dann bitte eine Bewerbung an bewerbung@lebenshilfe-rek.de

Hell und sehr entspannt – Eröffnung Kita Kierdorfer Ströpp zum 04.01.2020

Wir fordern: Corona-Prämie auch für Mitarbeitende der Behindertenhilfe

Fachverbände fordern bundesweite Corona-Prämie auch für Mitarbeitende der Behindertenhilfe

Berlin, September 2020 – Die Corona-Pandemie ist eine riesige
Herausforderung für Pflegekräfte, die alte, kranke und beeinträchtigte
Menschen versorgen. Ihre besondere Leistung wird zu Recht mit einer
Corona-Prämie gewürdigt. Aber nicht weniger anstrengend waren die
vergangenen Monate für Mitarbeitende in der Behindertenhilfe und
Sozialpsychiatrie, die Menschen mit Behinderung während des
Lockdowns rund um die Uhr betreut und gepflegt haben. Dabei hatten
sie zusätzlich mit Ängsten und Verhaltensauffälligkeiten ihrer Klienten zu
tun und mussten wegen der Besuchsverbote Angehörige und Freunde
emotional ersetzen. Außerdem gab es nicht immer ausreichende
Schutzbekleidung, weshalb sie einem besonderen Risiko ausgesetzt
waren.
Daher begrüßen die Fachverbände für Menschen mit Behinderung, dass
sich einzelne Bundesländer wie zum Beispiel Bayern dazu entschieden
haben, die Corona-Prämie auch an Mitarbeitende in der
Behindertenhilfe auszuzahlen. Nachdem ebenfalls Pflegende in
Krankenhäusern die Prämie erhalten, fordern die Fachverbände erneut:
Es muss jetzt bundesweit zu Regelungen kommen, die Mitarbeitende in
der Behindertenhilfe umfassend berücksichtigen.
Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung repräsentieren ca. 90%
der Dienste und Einrichtungen für Menschen mit geistiger, seelischer,
körperlicher oder mehrfacher Behinderung in Deutschland. Ethisches
Fundament der Zusammenarbeit ist das gemeinsame Bekenntnis zur
Menschenwürde sowie zum Recht auf Selbstbestimmung und
gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Leben in der
Gesellschaft.

Weitere Informationen unter: www.diefachverbaende.de

FUD unter neuer Leitung

Wir freuen uns unsere neue Mitarbeiterin für den Familienunterstützenden Dienst, FUD, Frau Carina Eßer, bei der Lebenshilfe begrüßen zu können!

Carina Eßer ist telefonisch erreichbar unter: 0175 / 1659 473.

Familienunterstützung, Freizeitgestaltung, Ausflüge, Urlaube und vieles mehr.

Unseren neuen Flyer findet Ihr hier:

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