Neu und aktiv: Arbeitskreis für Ferien- und Freizeitangebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit geistiger Behinderung im Rhein- Erft- Kreis

Anfang Juni fand der erste Arbeitskreis zum Thema „Ferien- und Freizeitangebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit geistiger Behinderung im Rhein- Erft-Kreis“ statt.  Carina Eßer, die den FUD der Lebenshilfe im Rhein- Erft-Kreis leitet, moderierte diesen Austausch der Träger der Behindertenhilfe, Jugendzentren, Vertreter der kommunalen Kinder- und Jugendhilfe, unterschiedliche Beratungsstellen (KoKoBe, Curacon) und Projekt- und Stiftungsvetreter.  Diskutiert wurde über die aktuelle Lage der Angebote im REK, die Finanzierung dieser, die Vernetzung, über Kooperationen zwischen der Kinder- und Jugendhilfe und der Behindertenhilfe im Hinblick auf inklusive Angebote und die Mitarbeiterakquise.

Alle waren sich schnell einig darüber, dass es ein gutes Netzwerk über diesen Arbeitskreis geben muss, um die Angebote möglichst zeitnah an unseren Personenkreis heranzutragen. Zudem soll daran gearbeitet werden, den Bedarf bei den Familien mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen abzufragen, um passendere Angebote zu schaffen. Diese Aufgabe wollen alle Beteiligten gerne möglichst gemeinsam gestalten und in einem guten Austausch bleiben. Dieser erste Arbeitskreis erwies sich als ein guter Beginn und wird am 26.10.22 von 10:00-12:00 Uhr fortgesetzt. Alle Interessierten können sich gerne bei Carina Eßer unter carina.esser@lebenshilfe-rek.de anmelden. Wir freuen uns auf diese gemeinsame Aufgabe.

Ein Apfelbaum zum ersten Fest

Am vergangenen Samstag war es endlich soweit und unsere Kita Kierdorfer Ströpp konnte ihr erstes Fest feiern.

Der Kita, welche im Januar 2020 eröffnete, war es pandemiebedingt bisher noch nicht möglich gewesen ein Fest zu veranstalten Umso mehr freuten sich die Kinder, Eltern und Mitarbeitenden, letztes Wochenende bei strahlendem Sonnenschein auf dem Außengelände der Kita feiern zu können.

Es wurde geschlemmt, gespielt, gesprochen, gelacht und genossen.

Unter das Getümmel mischte sich auch unser Vorstandsvorsitzender, welcher stellvertretend für Träger und Vorstand, mit einem Apfelbaum und einer Karte „bewaffnet“ zum Fest kam.

Der Baum wurde feierlich an Frau Annette Gilles, Leitung der Kita Kierdorfer Ströpp, übergeben.

Die Einrichtung hat sich sehr über die Glückwünsche und den wunderbaren Apfelbaum anlässlich des ersten kleinen Festes in der Kita gefreut und versicherte einen schönen Platz im Außengelände dafür zu finden.

 

„Es war insgesamt ein sehr gelungenes, erstes Fest mit einer wunderbaren Stimmung und das bei traumhaftem Wetter“, sagte Herr Horst Baxpehler (Vorstandsvorsitzender). „Ein großes Lob an Frau Gilles und das ganze Team!“ .

Die Kinder, Eltern und Mitarbeitenden hatten viel Spaß und wir freuen sich schon auf das nächste Fest.

 

P.S. Da es uns bisher auch nicht möglich zu einer angemessenen Einweihungsfeier einzuladen, haben wir beschlossen das fünfjährige Bestehen größer zu feiern und hierzu auch alle Kooperationspartner, Dienstleister und weitere Interessierte einzuladen.

Ferienspiele „Ostern 2022“

Wie schon im Herbst konnten wir in den Osterferien, vom 11.04-14.04.22, erneut Ferienspiele in Kooperation mit der Schule zum Römerturm, unter der Leitung von Frau Eßer (FuD) und Frau Hillen (Schulsozialarbeiterin), anbieten.

Insgesamt 17 Kinder und Jugendliche, im Alter zwischen 9-18 Jahren, pflanzten, malten, bastelten und bewältigten Parcours zum Thema Ostern – „Natur erforschen- Sinne schärfen“, wobei jeder auf seine Kosten kam.

Das Highlight diesmal war Rob mit seiner Assistenzhündin Bailey, der als Clown auf lustige Weise Fragen zur Natur- und Tierwelt stellte. Die Antworten dabei gab die Hündin Bailey mit den Kindern und Jugendlichen.

Wir freuen uns jetzt schon auf die Ferienspiele im Sommer, vom 27.06-08.07.22, an der Schule zum Römerturm.

Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel!

Der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai ist ein Höhepunkt im Jahr der Behindertenhilfe und -selbsthilfe. Gemeinsam machen sich viele Menschen für Inklusion stark.

Und auch wir sind, mit Unterstützung der Aktion Mensch, dabei!

Dieses Jahr lautet unser gemeinsames Motto

„Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel!“

 

So setzen wir ein deutliches Zeichen für mehr Barrierefreiheit. Denn daran fehlt es noch an viel zu vielen Stellen. Wir wollen die Gelegenheit nutzen, um auch Sie für dieses Thema zu sensibilisieren.

Wo gibt es im Alltag Hindernisse? Wo sind Rolltreppen oder Fahrstühle defekt? Wo kommen Rollstuhlfahrer:innen nicht weiter, weil hohe Bürgersteige oder unebene Böden die Weiterfahrt blockieren? Wo stoßen Menschen mit Behinderung an Grenzen?

 

Manchmal ist es ganz einfach: So kann man Gegenstände, wie beispielsweise E-Scooter, auf einem Bodenleitsystem einfach schnell zur Seite stellen.

Aber nicht immer lassen sich Barrieren so einfach beseitigen.

Hierfür haben wir seit einem Jahr eine Mailadresse eingerichtet.

Unter barrierefrei@lebenshilfe-rek.de können uns Barrieren gemeldet werden. Wir bearbeiten die Meldungen und leiten diese an die jeweiligen Stellen weiter oder nennen Ihnen Ansprechpartner oder Beratungsstellen.

 

Viele unserer Dienstleister und Kooperationspartner erhielten hierzu Post von uns, denn nur durch gemeinsames Engagement können wir unsere Zukunft inklusiv gestalten.

„Tag der offenen Tür“ zur Demenzwoche

Demenzwoche im Rhein-Erft-Kreis vom 30.04. bis 07.05.2022

 

SIE SIND NICHT ALLEIN! Unter diesem Motto laden die EUTB® Lebenshilfe im Rhein-Erft-Kreis e.V. und das Selbsthilfe-Büro des PARITÄTISCHEN im Rahmen der 6. Demenzwoche im Rhein-Erft-Kreis, am Mittwoch, 04.05.2022 von 13-17Uhr, gemeinsam zu einem Tag der offenen Tür ein.

Beide Einrichtungen befinden sich in nächster Nähe Mitten in Frechen. Besucher sind herzlich eingeladen, die Räume, Ansprechpartner:innen und Angebote der beiden Einrichtungen vor Ort kennenzulernen. Wir informieren über das große Angebot an Selbsthilfegruppen im Rhein-Erft-Kreis und Beratungsangebot der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabe Beratung (EUTB®) zu allen Leistungen und Möglichkeiten der Teilhabe. Der Tag der offenen Tür richtet sich sowohl an Erkrankte selbst als auch an Angehörige von demenziell Erkrankten. Auch Vertreter:innen von Selbsthilfegruppen stehen für Gespräche bereit. Die EUTB® sowie das Selbsthilfe-Büro finden Sie in Frechen auf der Dr.-Tusch-Straße 1-3 an der Ecke zur Franzstraße.

weitere Infos unter: https://www.rhein-erft-kreis.de/meldungenpresse/artikel/6demenzwocheimrheinerftkreisvom30april07mai

 

45 Jahre Kindertagesstätte „Käthe Kraemer“

Die Heilpädagogische Kindertagesstätte „Käthe Kraemer“, öffnete am 01.04.1977 ihre Türen. Zu jener Zeit ein Meilenstein in der frühen Förderung für Kinder mit einer geistigen Behinderung.

Die ersten Jahrzehnte der heilpädagogischen Kindertagesstätte waren geprägt vom Auf- und Ausbau der frühen Förderung. Die Berufsbilder der heilpädagogischen Fachausbildung und Erzieher mit heilpädagogischer Zusatzausbildung sind erst nach und nach entstanden und zusammen mit Sprach-, Physio- und Ergotherapeuten fester Bestandteil des Förderkonzeptes geworden. Heute sind diese Qualifikationen unabdingbare Voraussetzungen für die besondere Förderung und Unterstützung unserer Kinder.

Unsere Aufgaben nehmen wir mit Liebe und Fachwissen wahr. Respekt, Vielfalt, Kompetenz und Wertschätzung sind der Kompass für die Förderung und Begleitung der Kinder.

Die „Seele“ der Einrichtung sind die Kinder, um deren individuelle und gemeinschaftliche Weiterentwicklung wir uns kümmern.

Die Sicherung dieser wertvollen Förderung ist uns neben dem Schritt zur weiteren Inklusion ein großes Anliegen. Kinder mit besonderen Förderbedarf sollen schon früh selbstverständlicher Teil unserer Gesellschaft sein. Auch die Kindertagesstätte trägt dazu bei, deshalb führen wir auch in Frechen unser Konzept der Inklusiven Kindertagesstätten sozialraumnah fort und werden so hoffentlich noch weitere Jahrzehnte für unsere Kinder zur Verfügung stehen.

45 Jahre aktive Förderung und Weiterentwicklung wären ein guter Grund zu Feiern – leider lässt die noch anhaltende Corona-Pandemie es derzeit noch nicht zu.

Wir freuen uns schon bald 45 Jahre Kita Käthe Kraemer feiern zu können und werden rechtzeitig dazu einladen.

Schon jetzt bedanken wir uns bei allen Freunden und Förderern, die unsere Arbeit finanziell, materiell und ideell unterstützt haben, und damit zum Aufbau und Erhalt dieser Einrichtung beigetragen haben.

Allen Mitarbeitenden, Aktive oder Ehemaligen, danken wir für ihren liebevollen, engagierten und professionellen Einsatz.

Den Eltern danken wir für ihre Geduld und Mitarbeit und ganz besonders dafür, uns ihre besonderen Kinder anvertraut und der Lebenshilfe Vertrauen entgegen gebracht zu haben.

Den Kindern sei gedankt, dass es sie gibt, dass Sie bei uns waren und wir Teil ihres Lebens sein durften.

 

Franz Wehling, Leiter Kindertagesstätte

Sebastian Stöcker, Geschäftsbereichsleiter Kindertagesstätten

Horst Baxpehler, Vorstandsvorsitzender Lebenshilfe im Rhein-Erft-Kreis e.V.

Vielen Dank Martina Manthey!

Nach fast 22 Jahren Tätigkeit in der Wohnstätte der Lebenshilfe wünschen wir Frau Martina Manthey alles Gute für ihren wohlverdienten Ruhestand.

Frau Manthey war die gute Seele der Einrichtung. Sie hat mit Ihrem umfangreichen Wissen im Bereich der Hauswirtschaft (Küche, Reinigung und Wäschepflege) als auch als Hygienebeauftragte  für einen sehr guten Standard in der Einrichtung gesorgt. Zusätzlich war Sie Ansprechpartnerin für die Kindertagesstätten, sie erarbeitete im Bereich des Qualitätsmanagements ein Handbuch für die Hauswirtschaft und Hygiene. Neben diesen Aufgaben hat sie sich sehr für das Wohl der Bewohner eingesetzt. Sie war immer mit Herz dabei und hatte ein offenes Ohr für alle Belange, unterstützte tatkräftig in der Betreuung und bei Freizeitaktivitäten.

Die Bewohner und Mitarbeiter sagen Danke für ihren immensen Einsatz und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute.

 

Herzlichen Glückwunsch zu 25 Jahren!!!

Mit Eröffnung der Wohnstätte am 1.02.2022 vor 25 Jahren haben wir nun ein weiteres Dienstjubiläum zu feiern. Wir gratulieren Frau Dagmar Bier, liebevoll auch „Nachteule“ genannt, zum 25-jährigen Dienstjubiläum. Sie betreut liebevoll, mit viel Engagement unsere Bewohner in der Nacht.  Wir, die Bewohner und das Team freuen uns auf eine weiterhin gute Betreuung und Zusammenarbeit und sagen Danke!

Lebenshilfe ruft zu Frieden auf

Berlin. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe ist tief erschüttert über den Krieg in der Ukraine. Sie ruft zu Frieden auf und setzt große Hoffnungen in die Wiederaufnahme diplomatischer Verhandlungen.

Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Bundesministerin a.D., erklärt: „All den mutigen Ukrainerinnen und Ukrainern gehören unsere Solidarität und Unterstützung. In dieser unglaublichen Not dürfen die Schwächsten der Gesellschaft nicht vergessen werden. Große Sorgen machen wir uns um die Menschen mit Behinderung und ihre Familien. Wer kümmert sich um ihre Sicherheit, ihre Betreuung und Versorgung, wenn ein Land auf der Flucht ist? Als Lebenshilfe stehen wir bereit Hilfe zu leisten, wenn Flüchtlinge mit Behinderung aus der Ukraine nach Deutschland kommen.“

Mer blieve Jeck!

Die Coronakrise hat unseren Alltag stark verändert. Die Kinder, Klienten, Bewohner, Kolleg:innen und viele andere sehen uns seit längerem fast ausschließlich mit Maske.

Ein Großteil unserer Mimik bleibt dadurch verborgen und dies wirkt sich teilweise auch auf die Arbeit aus, durch Verunsicherungen im täglichen Miteinander oder auf unsere Stimmung.

Aber trotz der Maske wollen wir uns nicht verstecken und unsere positive Grundhaltung und unseren Optimismus bewahren, denn dieser ist für unsere Arbeit äußerst wichtig.

Und das wollen wir in diesem Jahr zeigen. Trotz der inzwischen seit zwei Jahren anhaltenden Pandemie tragen wir ein Lächeln hinter der Maske und platzieren voller Frohsinn die Pappnase auf der Maske, denn:

MER BLIEVE JECK!

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