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Aktuelles

  • 25. Oktober, 2022 Kosten für Begleitung im Krankenhaus werden ab 1. November erstattet

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    Lebenshilfe: Wichtige Unterstützung für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung endlich finanziell gesichert!

    Berlin. Für Patientinnen und Patienten mit geistiger oder mehrfacher Behinderung bringt der 1. November große Erleichterung: Bei einem Aufenthalt im Krankenhaus können sie sich von einer vertrauten Person begleiten lassen. Darauf haben sie dann einen Rechtsanspruch und die Kosten werden erstattet. „Wir sind froh, dass diese wichtige Unterstützung nun endlich auf sichere finanzielle Füße gestellt wurde. Das hatte die Lebenshilfe über viele Jahre gefordert“, so Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und frühere Gesundheitsministerin.

     

    Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung haben im Krankenhaus besondere Bedürfnisse. Die neue Umgebung und medizinische Eingriffe sind für sie meist beängstigend und schwer zu verstehen, die Kommunikation mit dem Klinikpersonal ist insgesamt schwierig. So können gerade bei Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf Versorgungsmängel auftreten, Diagnosen nicht gestellt und Therapien unmöglich werden.

     

    Selbst wenn Menschen mit Beeinträchtigung im Alltag gut zurechtkommen, können sie im Krankenhaus überfordert sein. Eine begleitende Vertrauensperson ist da eine wertvolle Hilfe. Sie kann schon durch ihre bloße Anwesenheit beruhigend wirken und so die Kooperationsbereitschaft erhöhen. Außerdem kann sie bei sprachlich stark beeinträchtigten Patienten Verhaltensweisen richtig deuten und dem Krankenhauspersonal wichtige Hinweise geben.

     

    Mit den ab 1. November gültigen Regelungen werden neben den Ausgaben für Unterkunft und Verpflegung der Vertrauensperson nun auch die Kosten der Begleitung selbst übernommen. Leisten nahe Angehörige oder Bezugspersonen aus dem engsten persönlichen Umfeld die Unterstützung, ist die Krankenkasse zuständig und gewährt Krankengeld zum Ausgleich des Verdienstausfalls. Sind es vertraute Unterstützungspersonen eines Leistungserbringers der Eingliederungshilfe, wird die Begleitung vom Träger der Eingliederungshilfe finanziert.

     

    Unter www.lebenshilfe.de informiert die Lebenshilfe ausführlich über die gesetzlichen Neuerungen zur Assistenz im Krankenhaus. Dort ist auch eine Checkliste zu finden und eine Handreichung der Fachverbände für Menschen mit Behinderung.

  • 21. Oktober, 2022 Keine Ex-Post-Triage wie sie Ärzteverbände fordern

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    Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung zur Anhörung zum Triage-Gesetzentwurf:

    Berlin, 20. Oktober 2022 – Anlässlich der gestrigen öffentlichen
    Anhörung im Bundestag zum sogenannten Triage-Gesetzentwurf
    erklären die Fachverbände für Menschen mit Behinderung:

     

    Eine Zulassung von Behandlungsabbrüchen, um andere Patienten mit
    einem Beatmungsgerät zu behandeln (Ex-Post-Triage), lehnen die
    Fachverbände für Menschen mit Behinderung entschieden ab. Diese
    Ex-Post-Triage hatten Ärzteverbände in der Anhörung massiv gefordert.
    Das Bundesverfassungsgericht hat dem Gesetzgeber
    unmissverständlich aufgegeben, Menschen mit Behinderung bei
    Zuteilungsentscheidungen im Fall knapper intensivmedizinischer
    Ressourcen, auch Triage genannt, wirksam vor Diskriminierung zu
    schützen. Bei der Zulassung der Ex-Post-Triage ist jedoch zu
    befürchten, dass gerade Menschen mit Behinderung und
    Vorerkrankungen im Zugang zur lebensrettenden Behandlung
    benachteiligt werden. Ein solches Gesetz darf nicht verabschiedet
    werden!

    Die fünf Fachverbände für Menschen mit Behinderung repräsentieren
    ca. 90 Prozent der Dienste und Einrichtungen für Menschen mit
    geistiger, seelischer, körperlicher oder mehrfacher Behinderung in
    Deutschland. Ethisches Fundament der Zusammenarbeit ist das
    gemeinsame Bekenntnis zur Menschenwürde sowie zum Recht auf
    Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit
    Behinderung am Leben in der Gesellschaft. Weitere Informationen
    unter: www.diefachverbaende.de

  • 20. Oktober, 2022 Herbstferienspiele 2022

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    In der ersten Herbstferienwoche fanden wieder die Herbstferienspiele unseres FuDs in der Schule zum Römerturm statt.
    Im Rahmen des Themas: „Natur erleben – Sinne spüren“ gab es ein vielfältiges Programm.
    Durch das Suchen von Kürbissen, dem Experimentieren im Kinderlabor, der Entspannung beim Kinderyoga oder dem Streicheln von Tieren und vielem mehr, wurden alle Sinne spürbar erlebt.
    Wie immer hat es allen viel Spaß gemacht!
    Hier ein paar Impressionen:
  • 16. Oktober, 2022 Steigende Energiekosten und Katastrophenschutz

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    Schnelle Lösungen für steigende Energiekosten gefordert und absurde Notfallregelungsforderungen in der Eingliederungshilfe müssen zurückgenommen werden.

    Hürth. Die Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen stellt fest, dass soziale Einrichtungen aktuell in einer Krisensituation mit maßgeblichen Folgen im Stich gelassen werden. „Nicht nur, dass die Menschen mit Behinderung und die Einrichtungen, in denen sie leben, seit Monaten im Unklaren darüber gelassen werden, wer die steigenden und teilweise bereits aktuell erhöhten Strom- und Gaspreise bezahlt, wird nun noch staatliche Verantwortung des Katastrophenschutzes an die Träger der Einrichtungen abgewälzt“, klagt Landesgeschäftsführerin Bärbel Brüning.

    So berichtet der Kölner Stadtanzeiger am 7. Oktober 2022, dass im Gezänke von Bund und Ländern die Sozialen Träger zum „Streichobjekt“ des Beschlusspapiers des Gaspreisdeckels werden könnten. Der aktuell gefasste Beschluss zur Senkung der Mehrwertsteuer wird die erhöhten Kosten – wenn überhaupt – nur geringfügig abmildern. Erste Träger haben bereits die Schließung von Einrichtungen zum Ende des Jahres angekündigt. Die Leistungserbringer geraten in existenziell bedrohliche finanzielle Lagen, was die Versorgung der Menschen gefährdet.

    Darüber hinaus gehen bei den nordrhein-westfälischen Lebenshilfen inzwischen Schreiben kommunaler Behörden ein, die auf eine E-Mail des Landkreistages Nordrhein-Westfalen zurückgehen. Darin werden die Träger von Besonderen Wohnformen der Eingliederungshilfe[1] aufgefordert, „bei einem flächendeckenden Stromausfall“ Notstromaggregate vorzuhalten. Argumentiert wird mit einem Passus der Durchführungsverordnung des Wohn- und Teilhabegesetzes, der sich aber ausschließlich an die Träger von Intensiv-Wohngemeinschaften richtet, nicht aber an Träger besonderer Wohnformen[2].

    „Dieses Rechtsverständnis des Landkreistages NRW ist befremdlich. Hier werden Forderungen an Einrichtungen formuliert, die der Gesetzgeber gar nicht vorsieht. Darüber hinaus stelle ich in Frage, ob die Finanzierung der Notstromaggregate durch die zuständigen Kostenträger vor dem 24. Februar 2022 überhaupt genehmigt worden wären und auch aktuell ist dies nicht geklärt. Die Versorgung von teilweise mehrstöckigen Gebäuden mit Notstromaggregaten ist unrealistisch; nebenbei müssten Unmengen von Diesel vorgehalten und gelagert werden, um diese überhaupt zu betreiben. Ob die notwendigen Mengen überhaupt auf dem Markt zu kaufen sind, ist zudem fragwürdig und Lagerungs- und Brandschutzthemen kommen noch obendrauf. Völlig absurd und nicht umsetzbar sind solche Forderungen“, sagt Brüning.

    „Notwendig ist vielmehr eine umgehende Finanzierungszusage für die hohen Strom- und Gaspreise sowie die selbstverständliche Berücksichtigung der Einrichtungen und Angebote der Eingliederungshilfe bei der Versorgung insgesamt. Die Versorgung „kritischer Infrastruktur“ wurde bereits mehrfach mündlich durch die Bundesregierung zugesichert. Dieses Mal darf nicht passieren, was bereits unter der Corona-Pandemie passierte: Krankenhäuser und Pflege werden gesehen, doch die Menschen mit Behinderung geraten aus dem Blick. Bund und Länder müssen Vorsorge für eventuelle Notfallsituationen schaffen, um die Versorgung der Menschen in jedem Falle aufrecht zu halten. Schnelle und pragmatische Lösungen sind gefragt. Wir machen uns ernsthafte Sorgen um die Versorgung. Ganz grundsätzlich und erst recht in Krisenzeiten müssen Menschen mit Behinderung und ihre Lebenssituationen immer mitgedacht werden“, sagt Brüning.

    [1] ehemals stationäre Wohneinrichtung

  • 7. Oktober, 2022 EUTB® und KoKoBe Frechen öffnen die Tür

    https://www.lebenshilfe-rek.de/wp-content/uploads/2022/10/offene-Tuer.png

    Anlässlich des Herbstmarktes, am Samstag den 15.10.2022, in Frechen, öffnen die EUTB® und die KoKoBe in Frechen ihre Türen.
    Wir sind ein unabhängiges Beratungsangebot für Menschen mit Behinderung.
    Kommen Sie einfach, ab 11 Uhr in der Dr.-Tusch-Str. 1-3 (Ecke Franzstraße), vorbei und schauen Sie sich um.

    Wir stehen Ihnen für Fragen und Informationen zur Verfügung und freuen uns auf Sie!

     

    Weitere Informationen finden Sie hier:
    www.kokobe-rhein-erft-kreis.de
    www.teilhabeberatung.de/node/1258

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